Für alle, die in diesem Jahr den Schnee vermissen, haben wir einen kleinen Rückblick auf den 29.12.2014. Da hatten sogar wir hier im Ruhrgebiet Schnee. Für Lotta war es das erste Mal, dass sie mit Chiru im Schnee toben konnte und sie hatte riesigen Spaß dabei.
Wie man auf dem Bild sehen kann blitzen die Grashalme noch durch und die Schneedecke war nicht sehr hoch. Aber wie so oft im Leben: Was für den einen nur etwas "Weiß" ist, in dem kaum die Pfoten versinken, war für die kleine Lotta schon eine tiefe Schneedecke und ein tolles Erlebnis.
Mein Vorsatz für 2016? Die "kleinen" Dinge im Leben als etwas "großes" zu empfinden und den Augenblick zu genießen. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr und das es für euch viele glückliche Momente bereithält!
Liebe Grüße
eure
Sali mit Chiru





















Schon beim Betreten des Cafés sah ich das es hoffnungslos überfüllt war. Suchend blickte ich mich um und bemerkte eine kleine alte Dame mit silbernen Löckchen, die mir zuwinkte. „Wer ist das?“, fragte ich mich und ging auf die Frau zu. „Bei mir ist noch ein Platz frei. Setzen Sie sich doch!“ „Oje“ dachte ich. Ohne unhöflich zu sein, konnte ich jetzt nicht gehen und so setze ich mich zögernd zu ihr. Doch schon nach wenigen Minuten war ich in ein angenehmes Gespräch mit ihr vertieft. Ohne es zu bemerken erzählte ich der Dame von meiner Angst vor Weihnachten und der Einsamkeit. Ich erzählte von den Reaktionen meiner Bekannten: „Das wird schon wieder.“ „Du bist noch jung genug eine Frau kennenzulernen.“ Ich fühlte mich unverstanden von ihnen. Schließlich wollte ich einfach nur meine Tage mit neuem Leben füllen und nicht mehr so einsam sein. „Ich glaube ich kann Ihnen helfen“, sagte die Dame zu mir und schaute mich mit ihren strahlend blauen Augen an, die so gar nicht zu dem faltigen Gesicht passten. „Ich kenne jemanden der genauso einsam ist wie sie und gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, dringend einen Freund benötigt! Bruno ist ein sehr enger und lieber Freund von mir. Ich bin leider nicht mehr da und wäre beruhigt, wenn ich wüsste er hätte jemanden an seiner Seite“, erzählte die alte Dame. Normalerweise hätte ich so ein Angebot zwar höflich, aber bestimmt abgelehnt. „Aber warum eigentlich nicht?“ dachte ich. „Wo wohnt denn dieser Freund?“, fragte ich, vielleicht kann ich einmal bei ihm vorbeischauen.“ Freudig lächelte die alte Dame mich an. „Das würden Sie wirklich machen? Gleich?“ Ich zögerte. Aber warum eigentlich nicht? Es war 15 Uhr und was hatte ich heute noch vor? „Das mache ich!“, sagte ich der Dame. Geben Sie mir die Adresse dann schaue ich bei Ihren Freund Bruno gleich mal vorbei. Ein glückliches Strahlen ging über das Gesicht der alten Frau. Sie bedankte sich und nannte mir eine Adresse gar nicht so weit vom Café entfernt.
