Eine Therapie mit Cortison beim Hund | Erfahrungsbericht

Samstag, Januar 30, 2016

Cortison gehört zu den Medikamenten, die sofort bei sehr vielen Hundebesitzern Ängste und Bedenken auslösen. Mir ging es nicht anders, als  der behandelnde Tierarzt  sagte, dass  Chiru über einen längeren Zeitraum Cortison bekommen sollte. Ich hatte bei meinem Hund  Benji sehr schlechte Erfahrungen mit Cortison gemacht, weil es bei ihm ein vorübergehendes Cushing Syndrom auslöste. Seitdem habe ich meine Hunde nie wieder mit Cortison behandeln lassen.  Letztendlich habe ich dann der Cortison-Therapie bei Chiru zugestimmt. Seine Schmerzen verschlimmerten sich so gravierend und rapide, dass ich nicht den Mut hatte mich gegen die Empfehlung des Arztes zu entscheiden. „Viel Durst und viel Wasserlassen, gesteigerter Hunger“ – das sind die typischen Auswirkungen von Cortison an die man sofort denkt. Aber sind das alles Nebenwirkungen? 




Gesundheitliche Ausgangsituation von Chiru

Chiru konnte ohne Schmerzen nicht mehr aufstehen oder laufen. Bei jeder Bewegung schrie er laut auf. Er sackte vorne links mit dem Vorderbein teilweise ein und hielt den Kopf dauerhaft gesenkt. Beim Hinlegen hatte er starke Probleme, weil er die Vorderbeine nicht richtig belasten konnte. Laufen war nur im Schneckentempo möglich. Auf den Röntgenaufnahmen waren keine Veränderungen erkennbar. Auch eine CT-Untersuchung brachte keine negativen Ergebnisse. Arthrose und Spondylose konnten jetzt aber bei ihm ausgeschlossen werden. Vorläufige Diagnose: Nervenentzündung bzw. der Verdacht, das ein Nerv immer wieder eingeklemmt wird.

Wann wird Cortison eingesetzt?

Cortison hat eine entzündungshemmende und juckreizstillende Wirkung. Daher wird es oft bei Hauterkrankungen und Allergien verschrieben. Aber auch bei allen anderen Entzündungen, z.B. der Leber, Bauspeicheldrüse, Niere, Herz und Virusinfektionen wird es eingesetzt. Bei Chiru versprach sich der Tierarzt eine Verbesserung durch Cortison, da es auch bei Gelenk- und Nervenentzündungen sehr gut hilft.

Was ist Cortison?

Es handelt sich um ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Ohne Cortison können Menschen und Tiere nicht leben. Das Hormon reguliert nicht nur den Zuckerstoffwechsel und das Immunsystem, sondern  auch die Reaktion des Körpers auf Stress. Die Kraft des Herzschlages und der Blutdruck werden ebenfalls von Cortison mitgesteuert. Auch auf die  Magensaftproduktion und die Wasserausscheidung hat das Hormon Einfluss.
Genügt die körpereigene Produktion nicht aus um krankhafte Veränderungen zu behandeln, wird künstlich hergestelltes Cortison verabreicht. Die Einnahme hat jedoch zur Folge, dass der Körper weniger eigenes Cortison produziert.

Was ist bei der Dossierung zu beachten?

Chiru wog vor der Behandlung 14,6 Kilogramm.  Die ersten   Tage bekam er morgens und abends jeweils 1 ½ Tabletten (1 Tablette/5mg). Die Höhe der Tagesdosis berechnet sich nach dem Körpergewicht. Bei ihm war es  1mg pro Kilo/Körpergewicht. Danach bekam Chiru abends statt 1 ½ nur eine Tablette. In kleinen Schritten wurde das Cortison abgesetzt. Sobald  Chiru mit der Dosis schmerzfrei war wurde weiter reduziert.

Cortison darf nie  abrupt abgesetzt werden! Man hört in diesem Zusammenhang oft den Begriff „Ausschleichen“.  Das bedeutet, dass die Menge an Cortison über einen längeren Zeitraum langsam reduziert wird. Das kann zum einen die Dosis sein, häufig werden aber auch die Abstände verlängert. So bekommen die Hunde dann zum Beispiel nur noch jeden zweiten Tag eine halbe Tablette. Hiermit soll erreicht werden, dass der Körper selbst wieder  beginnt Cortison in ausreichender Menge zu produzieren.

Chiru hat die höhere Dosis Cortison immer morgens bekommen.  Im ersten Schritt wurden die Tabletten abends reduziert und dann weggelassen. Das hat den Grund, dass  körpereigenes Cortison vermehrt morgens produziert wird. Um den natürlichen Hormonhaushalt so weit wie möglich zu entsprechen gibt man das künstliche Cortison daher ebenfalls morgens. Einige Hunde reagieren auf die Tabletten mit Übelkeit. Daher wird empfohlen die Tabletten nicht auf leeren Magen zu geben.

Welche Nebenwirkungen  habe ich bei Chiru beobachtet?

  • Vermehrtes Fressen und Trinken
    Auf starken Durst durch die Tabletten war ich vorbereitet – der Wassernapf war ständig frisch gefühlt. Wegen dem gesteigerten Appetit den Cortison auslösen soll, war ich auch nicht beunruhigt. Chiru ist eher ein schlechter Fresser, da schadet ein bisschen mehr nicht, dachte ich. Obwohl ich dann doch sehr verdutzt war als direkt am zweiten Abend sich mein Wurstbrot wie von Geisterhand in eine Butterschnitte verwandelte… Insgesamt hielten sich diese Nebenwirkungen bei Chiru aber im Rahmen. Lediglich nach 20 Uhr begann er zu Beginn der Behandlung verstärkt größere Mengen zu trinken. Das legte sich jedoch später als die Tabletten reduziert wurden und er  nur noch morgens das Cortison bekam.
  • Hecheln und schnelles atmen
    Mit der Anfangsdosis von 1mg pro Körpergewicht (morgens und abend 1 ½ Tabletten 5mg) wurde Chiru ab 20 Uhr sehr unruhig. Er hechelte die ganze Nacht viel und atmete schneller. Das legte sich, wenn ich mit ihm einen Spaziergang machte. Danach schlief er dann 2-3 Stunden – wurde wieder unruhig und ich musste wieder mit ihm raus. Anfangs dachte ich, dass er vielleicht dringend müsste und deswegen hechelt – das war aber nicht der Fall. Im Internet habe ich gelesen, das Cortison den Blutdruck erhöhen soll. Die Hunde atmen dann schneller, damit mehr Sauerstoff transportiert wird. Ob das stimmt weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es eine Nebenwirkung über die man den Tierarzt informieren muss! Zum Glück legte sich das Hecheln bei Chiru schnell als das Cortison abends reduziert wurde.
  • Ruhigeres/ apathisches Verhalten
    Vormittags war Chiru die ersten Tage sehr ruhig – teilweise schon apathisch. Der Grund hierfür können aber auch seine Schmerzen gewesen.
  • Fellveränderungen
    Chiru´s Fell war während der Behandlung deutlich dünner, weil er seine Unterwolle fast komplett verloren hatte. Sein sonst sehr glänzendes Haar wirkte stumpf und spröde. Seit dem  Absetzen des Cortisons reguliert sich das  langsam wieder.
  • Gewichtszunahme
    Chiru hatte vor der Cortisonbehandlung 14,6 kg gewogen. Während der Therapie hatte er knapp 1,2 kg zugenommen. Gleichzeitig durfte er aber auch nur kurze Gassirunden von max. 15 Minuten machen und hat sich daher deutlich weniger bewegt als vorher. Das Futter habe ich ebenfalls nicht reduziert, sondern eher etwas mehr gefüttert. Cortison soll, wie ich ja bereits geschrieben habe, nicht auf leeren Magen verabreicht werden. Für Chiru gab es daher immer noch eine extra Mini-Mahlzeit morgens. Normalerweise füttere ich ihn nur abends. Nach dem Absetzen der Medikamente habe ich  die Futtermenge leicht reduziert und die Mahlzeit morgens wieder weg gelassen. Vier Wochen nach der  letzten Tablette hatte er bereits 600 Gramm weniger Gewicht. Weitere 200 Gramm hatte er in den zwei darauf folgenden Wochen abgenommen (Stand heute).
  • Wasseransammlungen
    Häufig liest man, das Cortison Wasser im Gewebe einlagert. Bei Chiru kann ich jedoch nicht beurteilen, ob die Gewichtszunahme auch damit zusammenhängt. Ich vermute es aber, weil er die ersten 600 Gramm an Gewicht sehr schnell wieder abgenommen hatte.
  •  Durchfall und Übelkeit
    Auch Durchfall und Übelkeit gehören zu den möglichen Nebenwirkungen von Cortison. Chiru hat die Tabletten jedoch gut vertragen und hatte weder Übelkeit noch Durchfall.
  • Anfälliger vor Infektionen und Krankheiten
    Zum Glück konnte ich auch diese Nebenwirkung nicht bei Chiru beobachten. Ich denke, dazu war die Behandlung aber auch zu kurz. Bei einer Langzeitbehandlung mit Cortison ist das  eine sehr ernstzunehmende Begleiterscheinung.




Müdigkeit ist eine der möglichen Folgen von Cortison

Mein persönliches Fazit:

Im Internet liest man immer wieder Sätze wie  „Cortison  - Fluch oder Segen?!“ Was ist Cortison nach meiner Erfahrung mit Chiru jetzt für mich?! Beides. Man muss sich bewusst sein, dass es eine Behandlung ist, die sehr in den Organismus des Hundes eingreift. Für mich ist sorgfältig abzuwägen, ob es nicht doch alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt. Bei Chiru wurde die Cortison Menge stetig  weiter reduziert. Mit einer Tablette (5 mg) am Tag  und später einer halben verschwanden die für mich erkennbaren Nebenwirkungen sehr schnell. Hierzu ist jedoch die Betreuung eines Tierarztes erforderlich! Cortison ist kein Medikament, das man im Alleingang verabreichen darf. Ein zu schnelles Absetzen der Tabletten kann schlimme gesundheitliche Folgen haben.
Ich denke es gibt Erkrankungen, bei denen Cortison ein Segen  für die Hunde ist, da es ihnen ein schmerzfreieres Leben ermöglicht. In vielen Internetforen habe ich gelesen, dass Hunde über mehrere Jahre damit behandelt wurden, ohne dass es gesundheitliche Schäden gab. Bei einer Langzeittherapie wird empfohlen das Blut des Hundes alle drei Monate  untersuchen zu lassen. Nur so kann man einige Nebenwirkungen bzw. Schädigungen leider erkennen. Auch wenn Chiru seit Ende Dezember kein Cortison bekommt, werde ich sein Blut Ende Februar untersuchen lassen.  Hoffentlich mit einem genauso guten Ergebnis wie vor der Behandlung!
Ob ich mich rückblickend wieder für die Behandlung entscheiden würde? Ich bin mir sehr unsicher, tendiere aber eher zu nein. Ich hatte mir einen größeren Erfolg von der Behandlung erhofft: Einen schmerzfreien Hund – der wie früher munter durch die Felder rennt. Davon sind wir leider auch jetzt noch sehr weit entfernt. Chiru ist momentan schmerzfrei – aber er wurde auch drei Monate nur geschont. Seit zwei Wochen fange ich  langsam wieder an  die Belastung zu steigern und wir machen etwas längere Spaziergänge.  Die ersten kleinen Rückschläge hatten wir schon…


Hoffentlich kann Chiru bald wieder mit Lotta um die Wette flitzen!

Mit meinen Blogartikel möchte ich keine Diskussion anregen, ob es verantwortungslos ist seinen Hund mit Cortison behandeln zu lassen. Diese Entscheidung muss und kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Mir ging es darum meine Erfahrungen über die Nebenwirkungen zu schildern, wenn man sich für das Cortison entscheidet. Chirus Dosierung und Therapie wurde genau auf ihn abgestimmt und ist keine Anleitung für eine Behandlung ohne Tierarzt!

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34 Kommentare

  1. Das ist ein ganz schwieriges Thema mit dem ich mich auch etwas befasst habe - Nicht wegen Schmerzen, sondern wegen Momos Juckreiz, denn da ist Cortison ja auch ein mögliches Mittel zur Linderung der Beschwerden und denke immer, man muss hier den Nutzen und den Schaden gegeneinander abwiegen. Wenn der Hund einfach kein schönes Leben mehr hat und wie in Chirus Fall kaum laufen kann, dann würde ich auch die Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Deshalb finde ich es sehr schade, dass das Cortison bei Chiru garnicht den erhofften Erfolg gezeigt hat. :( Ich habe das Gefühl, bei uns wäre es ähnlich gewesen. Als wir den Hautallergietest gemacht haben, wurde Momo auch Cortison gespritzt um einen allergischen Schock zu verhindern. Die Ärztin meinte, dass sie sich dann an dem Tag auch nicht kratzen würde, weil das Cortison ja helfen würde - Pustekuchen, sie hat sich eigentlich genau so gekratzt wie sonst auch. :(

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    1. Hallo Monika, Chiru hat auch immer wieder Phasen wo er sich verstärkt kratzt und wundleckt. Zum einem ist es eine typische Begleiterscheinung bei Nervenentzündungen. Während des Cortisons habe ich in dieser Richtung bei ihm überhaupt keine Verbesserung festgestellt. Darüber war ich auch sehr verwundert!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  2. Mir ging es ja ähnlich wie dir, ich hatte mir auch sehr viel mehr von der Cortisonbehandlung für Chiru versprochen, es wäre so schön endlich herauszufinden, wer der Feind ist gegen den ihr kämpft.
    Ich wünsche es euch von ganzem Herzen und hoffe immer noch, dass ihr es herausfindet, damit gezielt behandelt werden kann !!!

    Liebe Grüße
    Claudia

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    1. Danke für deine lieben Worte Claudia! Es ist schön eine Freundin wie dich zur Seite zu haben!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  3. Wenn der Hund vor Schmerzen nicht mehr laufen kann, die Ursachen abgeklärt sind und anderes nicht wirkt, ja warum sollte man dann zögern, Cortison zu verabreichen, wenn das die Lebensqualität wieder steigern könnte. Sehr schade nur, dass Ihr mit dieser Therapie nicht den gewünschten Erfolg hattet.

    LG Andrea und Linda

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    1. Hallo Andrea, genauso habe ich es auch gesehen. Klar mit dem Wissen von heute, würde ich mich vielleicht dagegen entscheiden. Aber hätte ich es nicht ausprobiert, würde ich mir bestimmt Vorwürfe machen, nicht alles versucht zu haben.
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  4. Ach, ich leide richtig mit! Ich kann es selber ja kaum aushalten, wenn Teo mal Schmerzen hat! Hoffe es wendet sich alles zum Guten! Ein sehr interessanter Bericht über die Therapie mit Cortison!
    LG Astrid

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Astrid! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Chiru mit Lotta im Sommer wieder um die Wette flitzt.
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  5. Ach, armer Chiru! Cortison mussten bei uns bislang zum Glück nur die Zweibeiner bekommen...
    Liebe Grüße und Chiru weiter alles Gute
    Lotta

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    1. Danke für deine lieben Kommentar Lotta!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  6. Es tut mir sehr leid das die Therapie bei Chiru nicht den gewünschten Erfolg hatte. Emma hat auch eine Zeitlang Cortison bekommen wegen extrem starkem Juckreiz. Sie hat es gut vertragen und es hat auch geholfen. Wir haben nie erfahren warum sie sich so doll gekratzt hat, aber mittlerweile hat die Kratzerei aufgehört und darüber sind wir sehr froh.
    Ich wünsche Chiru weiterhin gute Besserung und drücke ganz fest die Daumen das er bald wieder schmerzfrei laufen kann.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Ich finde es immer wieder erschreckend wie viele Hunde mit der Kratzerei zu kämpfen haben! Super, dass Cortison bei Emma gut angeschlagen hat!

      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  7. Ich hoffe auch,daß Chiru bald wieder unbeschwert seine Runden drehen kann.Und in jedem Fall die richtige Entscheidung!!!!Manchmal muss man diesen Weg gehen.Ich als 2- Beiner mit Hauterkrankung kann ein Lied davon singen.Aber manchmal geht es nicht anders.Weiterhin gute Besserung für Mr.Wichtig.Und denk dran...Matrix unterstützt dich immer

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    1. Danke Schwesterchen - auch das du mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehst.
      Einen ganz dicken Bussi von
      mir und Chiru

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  8. Auch wir drücken die Daumen, dass der arme Chiru bald wieder toben und rennen kann :-)))
    LG, Caspers Frauchen

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  9. Das ist lieb von euch!
    Danke und liebe Grüße
    Sali mit Chiru

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  10. im frühjahr hat unser nike immer arg mit milben zu tun, er hat dann leicht offene stellen auf der haut und bekommt deswegen auch jedesmal cortison :( frauchen hat aber heraus gefunden das wenn nike beim frisör war und sein fellkleid nicht länger als 5mm trägt, kommt er viel besser durch das frühjahr-letztes jahr hatte er kaum milben und mußte auch nicht zum arzt :)

    das bild mit lotta und chiru ist purer zucker, ich bewundere deine bilder immer...unfassbar wie toll du die hin bekommst. chiru wünschen wir gute besserung, hoffentlich geht es dem schatz bald wieder richtig gut!

    habt einen gemütlichen sonntag ihr lieben,

    luana

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar und das Kompliment!!!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  11. Interessanter Bericht. Und alles Gute für Chiru!

    Liebe Grüsse,
    Ramona und Rudel

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Ramona!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  12. hallo meine lieben, ich bin es nochmal :) wir wollten uns von herzen für alles bedanken, es ist sehr schön für mich menschen zu kennen die einem mit rat und tat zur seite stehen! vielen, vielen dank...es gibt noch einiges zu lesen, aber heute nicht mehr ;)

    einen schönen abend noch, luana und heike

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    1. Es freut mich, wenn ich dir ein bisschen helfen konnte! Wenn du noch mal Unterstützung brauchst - einfach melden!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  13. Vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht. Als Suki vor 4 Jahren die kompletten Haare ums Auge verlor und alles rot und voller Bläschen war, waren die TÄ Hilflos. Wir waren bei 3 Verschiedenen. Die 3 verschrieb Kortison. Was jedoch der falsche Weg war. Naja nachher ist man schlauer und mittlerweile weiß ich wo ich sofort hingehe.

    Chiru eine gute Besserung :)

    LG Lily, Suki und Jussi

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    1. Hallo Lily, danke für deinen lieben Kommentar! Zum Glück hast du ja dann doch noch den richtigen Tierarzt gefunden zu dem Vertrauen hast. Das ist viel Wert!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  14. Erst mal alles Gute für Chiru. Danke auch für die ausführlichen Informationen zum Einsatz von Cortison bei einem Hund. Bei meinen Hunden habe ich auch Erfahrung mit Cortison, allerdings in einer sehr niedrigen Dosierung. Bei meinem Hund ging es um Juckreiz durch Allergie. Ich habe immer versucht, möglichst auf Cortison zu verzichten. Wenn es um Juckreiz geht, kann man auch mal ein Spray mit Cortison einsetzen. Das ist wesentlich besser in Bezug auf die Nebenwirkungen. Für bestimmte Erkrankungen gibt es auch cortisonhaltige Salben.

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar! Den Tipp mit den cortisonhaltigen Salben finde ich sehr gut. Das ist auf jeden Fall die schonendere Variante für den Hund.
      Liebe Grüße
      Sali

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  15. Och der arme Chiru! Hoffentlich kann er bald wieder flitzen. Ich hätte mich an deiner Stelle genauso entschieden. Wenn der Hund vor lauter Schmerzen nicht mehr laufen kann, muss es eben manchmal Cortison on sein.

    PS: Danke für die liebe E-Mail.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Danke für deine lieben Kommentar Sonja!
      Liebe Grüße
      Sali

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  16. Auch unsere Ronja bekommt Cortison seit über 2 Jahre. Sie hat PDE. Leider wird die Haut immer dünner und die Haare fallen immer aus. Sie bekommt 2,5mg bei etwa 7,5kg Gewicht. Leider geht es nicht ohne, da sonst die Enzephalitis wieder aufflammen könnte...

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    1. Rückblickend denke ich, es gibt einfach Erkrankungen wo man auch Cortison geben muss. Ich drücke euch fest die Daumen, dass der Haarausfall und die dünnere Haut die einzigen Begleiterscheinungen bleiben und ihr so Ronjas Erkrankung lange im Griff habt.
      LIebe Grüße
      Sali

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    2. Mein Stand bei Enzephalitis bei Hunden ist, das nach ca. halbjährlicher Gabe und langsamer Absetzung von Cortison die Enzephalitis komplett ausgeheilt ist. wir haben bei unserer Bela das Cortison nach der Zeit jedenfalls abgesetzt. Es ist glaube ich eher sehr kontraproduktiv, so extreme Medikamente permanent weiter zu verabreichen, obwohl die krankheit nach 2 Jahren grantiert ausgeeilt ist.

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  17. meine Tibihündin hatte ganz ähnliche Probleme, ist schon 16 Jahre alt, der TA vermutet Nervenwurzeltumore. deshalb erhielt sie nebst Cortison noch Gabapentin, das zuerst als Epimittel entwickelt wurde aber auch bei Nervenschmerzen hilft. es braucht aber ca 3 wochen bis es wirkt. vielleicht kannst du mit dieser Info etwas anfangen...alles Gute!

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    1. Danke für deinen Hinweis und Tipp! Chiru ist leider im August gestorben. Er hatte Lymphdrüsenkrebs und alles ging sehr schnell. Ich drücke euch fest die Daumen, dass deine Maus mit den Medikamenten noch eine schöne Zeit mit dir verbringen darf.
      Liebe Grüße
      Sali

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