Blick zurück - 10 gemeinsame Jahre | Einzug

Freitag, Januar 15, 2016

Heute und in den kommenden Monaten möchte ich gerne gemeinsam mit euch einen Blick zurückwerfen. 10 Jahre ist es jetzt her, dass Chiru im Januar 2006 als kleiner Welpe bei uns einzog. Ich weiß noch genau wie aufgeregt und nervös ich war, als der Anruf unserer Züchterin kam, dass wir Chiru am Wochenende abholen können. Sehnsüchtig hatte ich diesen Termin entgegen gefiebert und jetzt war er endlich da. Ein wenig Angst hatte ich bei der ganzen Vorfreude aber auch. Würde ich alles richtig machen? Vor Chiru hatte ich zwar schon drei Hunde, aber es war 18 Jahre her, dass ein Welpe bei uns einzog.


Benji und Nicky meine vorigen Hunde hatten einen großen Rattankorb in dem sie gerne kuschelten und gemeinsam schliefen. Ich hatte es nicht fertig gebracht ihn nach dem Tod der beiden wegzuschmeißen. Es waren zu viele schöne Erinnerungen mit ihm verbunden. Nachdem feststand, dass Chiru bei uns einziehen würde, bezog ich den Korb  neu und freute mich darauf ihn endlich wieder in der vertrauten Ecke stehen zu sehen. Und dann war es auch  soweit, der kleine Zwerg war da und saß zum ersten Mal in seinem Hundekorb.



Chiru gewöhnte sich schnell bei uns ein. In der ersten Nacht war er noch unruhig und fiepste leise. Ich hatte seinen Korb neben meinem Bett gestellt, aber er wollte lieber im Wohnzimmer schlafen. Meine Eltern hatten mir die kleine Transporttasche von Reina geliehen und diese Box liebte Chiru sofort  als Rückzugsort. Ihr könnt euch das Drama überhaupt nicht vorstellen, als Chiru ein paar Wochen später zu groß für die kleine Box wurde und er nicht mehr hineinpasste!


Der Wunsch nach Abstand und für sich alleine zu sein, war ein typisches Verhalten für Chiru. Mir fiel es anfangs schwer das zu akzeptieren und es verunsicherte mich auch. Würde er so wie meine vorherigen Hunde eine enge Bindung zu mir aufbauen? Trotzdem war es mir auch sehr wichtig, dieses Verhalten so zu akzeptieren und so schlief Chiru zum Beispiel  die ersten Monate alleine im Wohnzimmer.  Heute sind die Zeiten selten geworden, in denen Chiru sich zurück ziehen möchte. Am glücklichsten ist er, wenn er mit mir in dem selben Raum sein kann. Das macht mich stolz, weil er mir damit zeigt, dass ich ihm genauso wichtig bin wie er mir. Aber trotz dieser Anhänglichkeit: ein "Schmusebär" ist nie aus ihm geworden.




Schon als Welpe blieb Chiru nur dann eng an mich gekuschelt, wenn er auch gekrault werden wollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auch sonst hatte der kleine Zwerg schon viele ausgeprägte Eigenschaften die heute seinen Charakter ausmachen...

Wie war das bei euch direkt nach dem Einzug? Hattet ihr im Vorfeld auch Angst etwas falsch zu machen? Haben sich eure Hunde schnell bei euch eingelebt? Ich freue mich auf euer Erinnerungen!

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18 Kommentare

  1. Liebe Sali, ich habe es ja schon oft geschrieben, aber meine größte Sorge war, ob ich Linda jemals so lieben könnte wie Kim. Das war natürlich völlig unbegründet, zweifelt doch Linda selten an ihren Fähigkeiten... :-))))))))))

    Ansonsten verlief Lindas Einzug so unproblematisch, dass ich nur staunen konnte. Das hatte ich mir mit einem erwachsenen Hund aus dem Tierschutz definitiv schwieriger vorgestellt.

    Wir freuen uns schon auf weitere Rück- und Einblicke in Chirus Lebenslauf...

    LG Andrea und Linda

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Andrea! Deine Erfahrungen mit einem Tierschutzhund kann ich nur unterstreichen! Mein dritter Hund Nicky kam mit 6 Jahren aus dem Tierheim zu uns und wir hatten überhaupt keine Probleme mit der Eingewöhnung bei uns.
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  2. Eine lange Eingewöhnungsphase brauchten beide Vierbeiner nicht, als Evy bei uns einzog wohnte meine beste Freundin mit ihrer 3 Monate alten Bearded Collie-Hündin damals noch mit im Haus, beide habe sich täglich manchmal sogar mehrfach gesehen, das wurde eine ganz dicke Hundefreundschaft über 8 Jahre bis zu deren Auszug in eine andere Stadt.
    Evy's vornehme Zurückhaltung besonders Fremden gegenüber hat mich immer sehr beeindruckt, sie war kein Hund der Nähe brauchte aber immer nah genug dabei war, um alles was bei uns vor sich ging mitzubekommen...

    Raja unsere kleine "Rampensau" ist charakterlich ja das komplette Gegenteil, besonders unsere damals schon betagte Evy und ich, mußten uns erst einmal an die kleine hyperaktive Turbo-Maus gewöhnen...ich glaube bei Raja hat es ein paar Stunden gedauert bis sie sich bei uns Zuhause gefühlt hat, ist eben sehr Anpassungfähig die kleine Schokonase^^

    Freue mich schon auf den 2. Blick zurück, ein paar Jahre habe ich bei Chirus Entwicklung ja leider verpasst.

    Liebe Grüße
    Claudia mit Raja

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    1. Hi Claudi, ich hätte Evy gerne noch kennengelernt, sie scheint vieles mit Chiru gemeinsam gehabt zu haben. "Rampensau" Raja da musste ich herzhaft lachen - das passt zu dem Wirbelwind! Das "leider" bei den verpassten Jahren unterstreiche ich - ich hätte dich gerne schon früher kennengelernt. Du weißt ja wie sehr ich dich als enge Freundin mag und schätze!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  3. Liebe Sali,
    mir ist es als ob ich unseren Teo sehe. Er sah als Welpe genau so aus....naja als Erwachsener sieht er ja auch so aus...wenn das Fell länger ist. Ich hatte ja auch so ein tolles und kuscheliges Hundekissen/Körbchen für ihn gekauft, welches er leider überhaupt nicht annehmen wollte...bin ich heute noch traurig drüber. Es gibt ein Foto, wo er da drin liegt. Da ist er mal vor Erschöpfung eingeschlafen! Den Rückzug zieht er auch heute noch oft vor aber manchmal will er auch total kuscheln. Darüber freue ich mich dann auch immer sehr, weil mir das auch unsere Verbundenheit zeigt!
    Ich wünsche Chiru, dir und deiner Familie noch viele schöne Stunden und wünsche meinem Lieblingsbloghund alles Gute!
    LG Astrid

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    1. Liebe Astrid, danke für deinen lieben Kommentar! Eines der Dinge die ich an der Rasse immer faszinierend finde ist, dass sie optisch so wenig altern. Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Teo genauso wie als Welpe aussieht - nur mit längeren Fell.
      Ich glaube Körbchen mögen die wenigsten Tibet Terrier. Wo bei Chiru als Welpe noch relativ oft - umgeben von allen seinen Schätzen - dort geschlafen hatte.
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  4. Ach, das ist so ein schöner "Blick zurück" und die Bilder von Chiru sind ganz süß. Bei deiner Schilderung entdecke ich viele Gemeinsamkeiten zu Lotte. Das fängt beim Rattankorb an *lach*, aber auch Lotte hat manchmal den Wunsch nach etwas Abstand. Sie liegt zwar neben mir, aber nicht angekuschelt. Gekuschelt wird nur wenn ich Bauch streicheln soll. Emma ist da ganz anders. Sie braucht ganz viel Körperkontakt.
    Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar! Vielleicht steckt in Lotte ja ein bisschen tibetisches Blut :-), dass sie auch gerne etwas Abstand hat?! Unser Lottchen ist auch genau das Gegenteil von Chiru. Sie muss immer bei einem auf Tuchfühlung sein. Und wenn es unter´m Tisch auf den Füssen liegend ist...
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  5. Ich habe mich schnell und sehr gut eingelebt und die erste Geige habe ich gerne übernommen. Doch meine Menschen waren mit meinem Temprament zeitweise echt gefordert - mit meinem Welpenblick und ganz viel Schmuseinheiten habe ich sie dann wieder belohnt.
    Ein Schmusehund bin ich geblieben - wenn auch etwas Pflegeleichter mit den Jahren.
    Die Welpenbilder von Chiru sind so etwas von süss.
    Ayka

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Ayla! Bei der "ersten Geige" musste ich schmunzeln - das beherrscht ihr Hunde wirklich perfekt! Ein Welpenblick und alle Erziehungsgrundsätze werden schnell unwichtig.
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  6. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Zeit.Vorallem an Chiru's ersten Besuch im Teppich-Wunderland.Unser Mr.Wichtig hat uns durch viele Höhen und Tiefen begleitet.Es ist immer wieder eine Freude,wenn er Teppich-Wunderland besucht.Hoffentlich ist es bald wieder soweit.

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    1. Ich glaube ein Teppich-Wunderland ist deine Wohnung bis heute für Chiru geblieben!
      Danke für deine lieben Worte!!!
      Bussi
      deine kleine Schwester mit Mr. Wichtig

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  7. Wir haben gerade euren Blog entdeckt und möchten doch mal ein liebes Kommentar hinterlassen :)Suki ist ja mein erster Hund überhaupt und ich hatte Angst das ich zu große Vorstellungen und Ansprüche an sie habe.
    Als Jussi 3 Jahre später ein zog hatte ich ehrlich gesagt sorge, das er nicht so sehr mit mir verbunden ist wie Suki. Aber das war unbegründet ich liebe die beiden einfach unglaublich und könnte nie sagen ich habe einen lieber :)

    Liebe Grüße.Lily mit Suki und Jussi

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Lily! Gerade der erste Hund ist ja noch einmal eine ganz besondere Herausforderung. Toll, dass alles bei euch gut geklappt und sogar Jussi später als Zweithund bei euch einzog!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  8. Hach, was für ein süßer Rückblick! Ich hatte am Anfang auch wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen. Die erste Nacht verbrachte Charly im Wäschekorb neben meinem Bett. Falls er raus musste, konnte ich ihn so jederzeit hören.

    Charly kuschelt zum Glück sehr gerne und ist, wie Ciru, am liebensten im selben Raum.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Liebe Sonja, ja das mit dem raus müssen war auch noch einmal eine besondere Herausforderung. Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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  9. ach wie schön :*

    frauchen hat leider keine welpenbilder von mir und kann garnicht zurück blicken, jedenfalls nicht auf meine welpenzeit :(

    hab noch einen schönen abend,

    luana

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    1. Liebe Luana, unseren Nicky, den ich vor Chiru hatte, kam auch erst mit 6 Jahren zu uns. Ich habe mich oft gefragt, wie er als Welpe wohl ausgesehen hatte... Aber zum Glück hatten wir zehn schöne Jahre miteinander - voll mit glücklichen Momenten...
      Liebe Grüße
      Sali mit Chiru

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