Warum einen Labrador Retriever?

Sonntag, Februar 02, 2014

Liebe Blogleser,

der Labrador ist aufgrund seiner Menschenfreundlichkeit und Anpassungfähigkeit zu einem beliebten Familienhund geworden. In der Welpenspielgruppe von Lotta gab es gleich drei kleine "Labbies" und auch bei uns im Wohngebiet sieht man die Rasse sehr häufig. Immer wieder höre ich von dem Labrador, dass er sehr leicht zu erziehen ist. Er soll eine  gehörige Portion "will to please" besitzen - den Wunsch seinem Besitzer zu gefallen. Als Besitzer eines dickköpfigen Tibeters machen mich solche Eigenschaften natürlich etwas neidisch. Ich war daher sehr gespannt, ob alle diese Eigenschaften tatsächlich auf den Labrador Retriever zutreffen und habe Erika (juralibelle) um ein Potrait dieser beliebten Rasse gebeten.

Dem Blick eines Labradors kann man einfach nicht wiederstehen!





Der Labrador Retriever  hat unser Herz erobert
Ein Artikel von Erika Zwicker

Das nachfolgende Portrait ist kein professionell erstelltes Hundeportrait, es versteht sich  als subjektive  Erfahrungswerte die ich/wir in den letzten  Jahrzehnten mit unseren drei Labradorhündinnen gesammelt haben.

Angefangen hat es vor rund dreissig Jahren, als meine Berufliche Situation es zuliess, dass eine  Anschaffung eines eigenen Hundes ins Auge fassen werden konnte. Doch der angedachte Hund hatte spezielle Anforderungen zu erfüllen. Leicht zu führen sollte er sein (der Hundesportplatz war/ist nicht meine Sache). Er sollte mir Sicherheit geben wenn ich nachts alleine unterwegs war und ein  guter Wanderkamerad sein, der mit mir/uns Stundenlange  durch Hügel, Wälder und entlang von Bächen wandern würde.



Er sollte ein eher ruhiges Wesen haben, da er mich zur Arbeit begleiten sollte und dort manchmal einige Stunden unter dem Schreibtisch oder Sitzungstisch verbringen würde;  ein starkes bewachen/beschützen von mir und meinem Arbeitsrevier wäre dabei nicht erwünscht.  Und nicht zuletzt müsste er besonders  menschenfreundlich sein, denn er sollte mit  Kindern, unterschiedlichen Erwachsenen bis  hin zu  bis  behinderten Menschen eine freundliche Beziehung aufbauen können.  Nicht zuletzt sollte er stets sauber und gepflegt  aussehen, denn im damaligen Gesundheitswesen wurden Tiere/Hunde noch sehr skeptisch beäugt. Also ein Kumpel  der mit mir durch dick und dünn gehen würde und sich abends zudem noch gern ankuschelt.

Hundekenner in meinem Bekanntenkreis,  die mich und meine Lebens Situation kannten - meinten,  da komme nur ein Labrador Retriever in Frage, eine Hunderasse die ich damals eigentlich gar nicht kannte. Und wie der Zufall so spielt, ein Kollege kannte auch gleich eine Familie die einen Wurf mit neun jungen „Labrdörli“ hatte. Besuchen, Begutachten,  Verlieben  und schon  war ich glückliche Labbi Besitzerin.



Beim  Entscheid  hat  mich sicherlich die Hundemutter  am meisten überzeugt. Ihre souveräne, freundliche Art wie sie uns Bewerber willkommen geheissen hat, uns stolz  ihre Kleinen gezeigt  hat und wie  sie sich in ihrer Menschenfamilie mit Kleinkindern verstanden hat – einfach ein Traum.

Labrador ist nicht gleich Labrador. Was mir damals noch nicht bewusst war, ich hatte mir eine selbstbewusste, schwarze Labradordame mit vielen Anteilen aus der Arbeitslinie angelacht, heute würde man sie wohl als „Field Trial“ bezeichnen. Die Züchterin meinte damals, sie hätte lange gesucht bis sie den etwas anderen  Labrador gefunden habe. Sie wollten einen Labrador,  wie ihn ihre Stammfamilie in England schon immer besass, einen Arbeitshund mit viel Familienanschluss (In der Zwischenzeit wir er wieder öfters gezüchtet und viele „Berufshunde“ entstammen dieser Linie).


Der Labrador wurde ja ursprünglich als Jagdgefährte des Jägers gezüchtet und ihre Spezialaufgabe war das Apportieren von Wild, auch aus dem Wasser (Entenjagt).   Die Vorfahren des Labradors stammten ebenso wie der Neufundländer und der Landseer von der kanadischen Ostküste (Labrador-Halbinsel). Als eigenständige Hunderasse wurde der Labrador  Retriever um 1900 in England anerkannt. Durch Erfolge bei Ausstellungen wurde seine Zucht rasch populärer. In den späteren Jahren entwickelten sich zwei Hauptlinien, die Showlinien mit kompakterer Statur, und die Arbeitslinien  mit einem leichteren Erscheinungsbild.

Der klassische Labrador aus der Showlinie: Viele kennen den  freundlichen,  manchmal auch moppelig wirkenden,  gemütlichen, kinderfreundlichen  Familienhund.  Ein gutmütiger, ruhiger,  anpassungsfähiger, leicht zu erziehender Hund, der manchmal  auch etwas  schwerfällige wirken kann. Ihn  lässt nichts aus der Ruhe bringen und sein Umgang mit Kindern oder behinderten Menschen ist er vom  Feinsten.  Ein  verlässlicher, ruhiger, anpassungsfähiger Begleiter in allen Lebenssituationen,  der  sich  in einer Familie mit ihren vielfältigen Bedürfnissen voll integriert.  Ich muss gestehen, manchmal hätte ich mir, besonders in den ersten Jahren oder bei der  aktuellen Junghündin - diese Art Labrador (zeitweise) sehr gewünscht.

Der  Labrador aus der Arbeitslinie zeigt ein etwas feineres Erscheinungsbild. Dieser Labradortyp ist leichter gebaut, besitzt einen schmaleren Kopf mit meist langem Fang. Er hat weniger Brusttiefe und ist häufig im Rücken länger. Man könnte meinen, er habe die längeren Beine, was vermutlich an der geringeren Brusttiefe lieg,  dadurch wirkt er auch leichter und eleganter.



Sein Bewegungsdrang ist enorm, auch nach einer  Wanderung von 6-7 Stunden, kann er nach kurzer Verschnaufpause Fragen „was ist jetzt angesagt?“.  Die erste Hündin Lara ist in ihrem vierzehnten Altersjahr noch auf sehr  grosse Wandertouren mitgekommen,  sie hat da ihre Kräfte ev. etwas geschickter eingeteilt und ist den Weg nur noch einmal mit uns gegangen und nicht mehr wie in jüngeren Jahren mindestens dreimal voraus und zurück. Unsere aktuelle Junghündin  Ayka nimmt es betreffend Temperament spielend mit gleichaltrigen Australien  Shepherds  auf und kann mit ihnen als gelichwertige Partnerin um die Wette rennen.  Wetterfeste Bewegungsmenschen sind als Partner für dieses arbeitswütige, clevere  Temperamentsbündel  unabdinglich.

Als Jagdhund zeichnen den Labrador vor allem seine enorme Wasserfreudigkeit,  seine gute Nase, seine Ausdauer,   Gelehrigkeit sowie seinen ausgeprägter Apportiertrieb aus,  Fähigkeiten die sehr viele Spielvarianten für Mensch und Hund erlauben.   Im Privathaushalt gilt es immer wieder nach sinnvollen Aufgaben zu suchen,  vom Apportieren der Zeitung oder der Hausschuhe, Aufräumen, Sachen mittragen/ suchen, usw. (Bei professionellem Training  entwickeln sich dieser  Labradortypen zu  herrlichen Berufshunden z.B. Blindenführhund, Lawinensuchhund,  Schnüffelhund im Polizeieinsatz usw.)


Wenn seine  Fähigkeiten genutzt werden und er ausgelastet ist, zeigt er auch seine sanfte Seite die gerne kuschelt, schmust und wie ein Lämmchen zu Füssen des Menschen, die Zeit verschläft.  Sie verstehen es grossartig,  Streicheleinheiten und Zuwendung   einzufordern.  Menschliche Ansprache ist für ihn das Grösste,  nicht selten wählen  sie bei Begegnungen  spontan den Menschen und nicht dessen Hund als Ansprechpartner.

Die erste Hündin hat mich praktisch immer ins Büro und zur Arbeit  begleitet und  war eine Künstlerin  wenn es galt, heikle Situationen zu entspannen, oder Hundefreundschaften  zu „speziellen Menschen“ zuknüpfen. (z.B. Wurde ihr eine Sitzungsdiskussion zu heftig hat sie sich regelmässig bemerkbar gemacht (als wolle sie sagen -jetzt ist es aber genug), oder hat  tröstend den Kopf auf das Knie einer sehr traurigen oder gestressten  Person gelegt.) Die Feinfühligkeit des Labradors ist schon etwas ganz  Besonderes,  sein sorgfältiger Umgang mit Kleinkindern, behinderten Menschen, Hilfs- und Pflegebedürftigen Menschen sucht schon seinesgleichen, denn er muss dazu nicht speziell angeleitet werden. Unsere zweite Hündin Nora war diesbezüglich mit extrem viel Sensibilität ausgestattet und hat uns oft „Gedanken geklaut“.

Der grundsätzlich sehr lernfähige Hund, „der seinen Menschen gefallen will“, besitzt auf der anderen Seite  eine gute Portion Selbstbewusstsein mit der er auch gerne eigenständig handelt (Wenn im etwas keinen Sinn macht, kann er störrisch wie ein Esel sein oder insistieren bis der Mensch seinen Einwand begriffen hat).

Untypisch für die Labradore  sind Wach- und Schutztrieb sowie Schärfe.  Dennoch vermitteln sie mir  Sicherheit,  wenn ich alleine unterwegs bin,  ihre dunkle kräftige Stimme (die der Labrador sehr selten einsetzt) kann, wenn notwendig, schon auch Eindruck machen.  Fremde Menschen an der Haustüre,  lassen sich vom  grossen, schwarzen Hund an meiner Seite auch einschüchtern.

Der Labrador wird in den Farben Schwarz, Gelb  und Braun gezüchtet. Wir lieben sein Fell in der schwarzen Farbgebung, es ist  besonders pflegeleicht, riecht sehr selten stark nach Hund und seine Haare bleiben kaum an unseren  Kleidern hängen (Das Tapezieren des Bodens kann jedoch  beim Fellwechsel schon recht ansehnlich werden). Das Labradorfell ist schon etwas sehr faszinierendes,  bei  Regen, Schnee, Sturm oder Sonnenschein, zu Wasser und zu Land; nie stellt sich die Frage nach der Garderobe, immer tipp top und passend angezogen (inkl. Schuhe).  Sein Fell ist praktisch selbstreinigend und sieht meist wie frisch gebürstet aus,  es benötigt im Futter jedoch einen etwas höheren Fettanteil  sonst kann trockene  Haut mit Juckreiz entstehen oder das Fell wird struppig.

Anforderungen an einen Labradorbesitzer:  Der Labrador, mit vielen Anteilen aus der Arbeitslinie, eignet sich für aktive, wetterfeste  Menschen, die jegliche  Betätigung in der freien Natur  lieben. Die den Labrador als  Familienmitglied ansehen und bereit sind, viel Zeit  zu investieren,  um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen. Nur dann wird er all seine guten Eigenschaften zeigen. Natürlich kann er auch mal ein paar Stunden alleine bleiben. Am liebsten möchte er jedoch mit seinen Menschen  zusammen sein und viel Ansprache bekommen.

Viel ist es geworden, doch das Leben mit dem Labrador ist noch viel reicher. Mehr aus dem Alltag bei: http://schwarze-pfoten.blogspot.ch, wo unsere aktuelle Junghündin Ayka einige  ihre Pfoten abdrücke hinterlässt.

Text und Fotos: Erika Zwicker
Mehr von Erika Zwicker (J
uralibelle) und Ayka gibt es auf ihren Blog: http://schwarze-pfoten.blogspot.ch


Liebe Erika,
vielen, vielen Dank für dieses tolle Rasseportrait. Ich muss zugeben - ich war nach deiner Beschreibung sofort in die Rasse und in Ayka verliebt.

Liebe Grüße und einen dicken Bussi an Ayka
Sali und Chiru



In eigener Sache:

Liebe Blogleser,
ich würde mich riesig freuen, wenn in 2014 noch viele Rasseportraits folgen würden. Es gibt  im Internet natürlich bereits zahlreiche Beschreibungen zu den jeweiligen Rassen, aber die eigenen Erfahrungen von euch empfinde ich als viel spannender als die klassische Beschreibung eines Standartes.

Diese Serie lebt von euren Gastbeiträgen und ich möchte mich für die vielen tollen Artikel bedanken, die ich hier bereits veröffentlichen durfte!  Du hast auch Lust dabei zu sein? Gerne! Für "deine" Rasse gibt es bereits ein Portrait?! Das ist kein Problem - gerne veröffentliche ich auch deine Erfahrungen!
Melde dich einfach bei uns:
chirusalis2006@yahoo.de

Wir wünschen euch allen ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Sali und Chiru

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20 Kommentare

  1. Liebe Sali, liebe Erika !

    Habt schönen Dank für diesen umfangreichen Artikel, er hat mir viel Freude bereitet. Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass die Arbeits- und Schönheitslinie angesprochen wurde.

    Ayka hat es wunderbar in ihrer Familie getroffen - die auch so verteufelt schön wohnt !

    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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    1. Hallo Monika,
      danke für deinen lieben Kommentar! Für mich war es vollkommen neu, dass es auch bei dem Labrador unterschiedliche Linien gibt und auch sonst gab es im Portrait viele neue Infos für mich.
      Liebe Grüße
      Sali

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  2. Schön hat es die Ayka bei euch ;-)

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    1. Ja bei dem Anblick der herrlichen Wiesen und Felder wurde ich auch ein wenig neidisch!
      Liebe Grüße
      Sali

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  3. Ich finde die Portraits toll! Ich würde mich sehr über weitere, besonders Terrier ;-) freuen! Es waren schon wirklich spannende und ungewöhnliche Rassen dabei.

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    1. Das stimmt - den Chinese Crested Powderpuff zum Beispiel kannte ich vorher auch überhaupt nicht. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn sich noch viele mit einem Portrait ihrer Rasse beteiligen würden. Demnächst kommt auf jeden Fall schon mal ein Rasseportrait von mir selber - über den Biewer Yorkshire.
      Liebe Grüße
      Sali

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    2. Vielleicht mag das Polly-Frauchen mal was über Irishs schreiben. ;-) Ich hab ja erst knapp 5 Monate einen, deshalb helfe ich da nicht besonders.
      Einen Chinese Crested Powderpuff hab ich letztens tatsächlich getroffen. Süßer Kerl!

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    3. Das mit Polly´s Frauchen ist eine tolle Idee! Silke hat sich ja schon öfters als Gastautorin beteiligt und ich finde sie hat eine ganz besondere Art zu schreiben und mag ihren Blog sehr!

      Liebe Grüße
      Sali

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    4. Ich les ihn auch unheimlich gern. ;-) Das Portrait vom Lakeland war schon super! :-)
      Ihr seid aber auch auf meiner Täglich-Reingucken-Liste. ;-)

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    5. Das ist ein tolles Kompliment und ich freue mich riesig darüber!
      Liebe Grüße
      Sali

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  4. Ein wirklich ausgezeichnetes Rasseportrait mit ganz wunderbaren Bildern. Wer danach keinen Labrador Retriever mag, ist selbst schuld...

    Danke für diesen tollen Text!

    Andrea mit Linda

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    1. Andrea so ging es mir auch - ich war sofort verliebt in die Rasse!
      Liebe Grüße
      Sali

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  5. Ein schönes Portrait und es macht mal darauf aufmerksam, dass ein Labi nicht nur einfach und toll ist, sondern dass er doch auch beschäftigt werden möchte. ;-)

    Liebe Grüsse
    Ramona und Rudel

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    1. Für mich war es auch wieder ein tolles Portrait, welches die Vielseitigkeit der Rasse zeigt, aber auch deutlich macht für wen die Rasse geeignet ist.
      Gerade weil der Labrador als DER Familienhund gilt, fand ich es toll, dass Erika darauf hingewiesen hat, dass die Rasse auch ihre Auslastung benötigt.
      Liebe Grüße
      Sali

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  6. Liebe Sali,
    nun komme ich endlich auch dazu dir von Herzen zu danken, dass du unserem "Labrador" eine so tolle Plattform geboten hast. Die freundlichen Rückmeldungen sind wie Butter gerutscht.
    Eben habe ich von eurem Losglück gelesen, ganz, ganz herzliche Gratulation!
    Recht gute Tage wünschen Erika und Ayka

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    1. JAAAA - ich freue mich auch riesig über den tollen Gewinn bei Lilly :-)!

      Liebe Grüße und ich freue mich auf noch viele gemeinsame Blog-Projekte mit euch!
      Sali

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  7. Liebe Sali,
    liebe Erika,

    vielen Dank für das tolle Rasseporträt, das auch einige Dinge erklärt, die mir so noch nicht bewusst waren. Gerade die Arbeits- und Schönheitslinie hätte ich bei den Labradoren nicht erwartet. Aber man lernt nie aus und das Einfühlungsvermögen, dass der Labrador an den Tag legt, hätte ich so auch nicht erwartet. Aber - und das ist das Gute - jeder Hund ist einzigartig, auch wenn er einer vermeintlich "typischen" Rasse angehört!

    Wenn wir es schaffen, werden wir uns auch mal an ein Foxl-Porträt setzen, vielleicht ist das ja auch interessant. Ich finde deine Ideen für die Mitmach-Aktionen immer wieder spannend und freue mich, wenn wir bei euch wieder unterwegs sein dürfen...

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Huhu Britta, war das Gedankenübertragung *grins* - ich habe schon seit Tagen an euch wegen einem Rasseportrait gedacht :-)! Ich fände es toll, wenn du das machen würdest!
      Liebe Grüße
      Sali

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  8. Liebe Sali,
    liebe Erika,

    wir haben den Vergleich direkt im Haus. Baffi (Labradorhündin), eine mittlerweile ruhigere ältere Hundedame und unser kleiner Kauz Nase (Tibet Terrier).

    Die ersten drei Jahre mit beiden Hunden waren eine mittelschwere Katastrophe. Nur Unsinn, nur Bewegung - bei uns kam öfter der Gedanke auf "wer hat uns bloß auf den Hund gebracht...". Aber da mussten wir wohl durch. Heute, im Rückblick, können wir uns immer noch amüsieren. Wenn z.B. Nase auf Baffis Rücken den Berg runter rutschte. Wenn Baffi im Wasser war und Nase sich nicht so recht traute. Dann zog sie alle Register, bis Nase auch ins kühle Nass kam. Wenn Baffi uns morgens im Flur entgegen kam und vor Freude am ganzen Körper bebte und mein kleiner Morgenmuffel einfach an ihr vorbeiging, ohne den Kopf zu wenden. Baffi verstand die Welt nicht und mein Kauz schlich zum Sofa und schlief seelig weiter.

    Heute sind beide Hunde ruhiger geworden, nur ab und zu blitzt es noch einmal auf. Dann geht die Post ab und ich glaube, dann sehe ich auf den Gesichtern der Hunde, ein Lächeln.

    Danke für das schöne Rasseporträt - es hat Erinnerungen geweckt :-)

    Liebe Grüße Conny

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    1. Hallo Conny, danke für deine lieben Kommentar und den wunderschönen Bericht von Nase und Baffi!
      Liebe Grüße
      Sali

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