Rüden Pöbelei? Nein Danke!| Teil 3: Lösungsansätze [Aggressionsverhalten bei Hunden]

Mittwoch, Juli 22, 2015

Gibt es sie tatsächlich die Wunderwaffen gegen die "Rüden-Pöbelei"? Kann man einen 9 Jahre alten Hund noch umerziehen?  Oder ist das Verhalten bereits so verfestigt, dass man sich besser damit abfinden sollte?! Heißt die Zauberformel vielleicht "ignorieren und tolerieren"?! Eine Methode dich ich sehr lange erfolgreich angewendet habe...





Ja es gibt sie die "Wunderwaffen" und nein man muss das Thema nicht ignorieren. Was viele Jahre bei Chiru nicht möglich war - haben wir in einem halben Jahr geschafft. Chiru ist  wieder ein sozialverträglicher und sicherer Hund, der mit größeren Gruppen spazierengehen kann. Leinenkonfrontationen verlaufen mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen friedlich und ich kann ihn problemlos in Biergarten, Eisdielen pp. mitnehmen. Soweit die gute Nachricht! Es gibt aber auch eine schlechte bzw. einen Haken an der Sache: es bedeutet auch Arbeit! Nicht nur mit dem eigenen Hund, sondern auch an sich selber. Unsere "Zauberformel" ist kein "klick" und das Problem ist gelöst, sondern besteht aus mehreren Bausteinen. Ich möchte aber auch an dieser Stelle deutlich machen, dass es mir in dieser Serie um "Rüdenpöbeleien" geht und nicht um ernsthafte Aggression mit Beißen und ähnlichem. Meine Tipps sind für im Verhalten unsichere Hunde, wie Chiru einer war, die aber niemanden ernsthaft verletzt haben. Da das Thema sehr komplex ist, habe ich unser Konzept in seine Bausteine untergliedert. Den ersten Baustein stelle ich euch heute vor.

"LIEBE HUNDE GEHEN IN DIE HUNDESCHULE - UND "BÖSE"?
 
Problemhundberater gibt es mittlerweile wie Sand im Meer. Gerade zum Thema Aggression gegenüber Artgenossen werden immer mehr Kurse angeboten. Häufig steht man dann auf einen Hundeplatz mit 10 oder mehr im Verhalten auffälligen Hunden und ihren ratlosen 2-Beinern. Aber ist das der richtige Lösungsweg? Eine Gruppentherapie mit Leidgenossen - und hier sind nicht die 2-Beiner gemeint! Wäre es nicht viel sinnvoller einen Hund, der im Sozialverhalten einiges zu lernen hat, mit sehr sicheren Tieren zu konfrontieren?





Der Fun-Kurs in unserer Hundeschule war daher für uns der erste Baustein zum Erfolg. Lotta besuchte schon einige Wochen vorher das Angebot und ich war sofort begeistert von dem Konzept: 90 Minuten in drei Blöcken unterteilt. Jeder Kurs beginnt mit einem gemeinsamen Spaziergang im angrenzenden Freilaufgebiet, bei dem die Hunde ohne Leine laufen. Darauf folgen Übungseinheiten angeleint auf dem Hundeplatz. Zum Schluss beginnt dann der Fun-Teil mit  einem  Parcour ähnlich wie beim Turnierhundesport.

Und das soll helfen, werden sich jetzt bestimmt einige von euch fragen. Yes, it does ;-)!  Beim gemeinsamen Start mit einem Spaziergang wird bereits im Vorfeld Spannung bei den Hunden abgebaut. Die Hunde haben die Möglichkeit mit ihrer natürlichen Körpersprache zu agieren. Beim anschließenden Trainingsteil auf dem Platz werden viele Alltagssituationen geübt, bei denen die "Wohlfühlzone" des Hundes gemeinsam mit seinem Menschen unterschritten werden. Die Situationen werden zusammen gemeistert, was auch die Bindung zueinander verstärkt. Beim Abschluss  - dem Funteil können 2- und 4-Beiner den angestauten Stress mit körperlicher Bewegung wieder abbauen.

                                                  (Video: Chiru und ich beim Fun-Teil)



WIE FUNKTIONIERTE DAS KONZEPT MIT CHIRU?

Der erste Kurstag war für mich eine große Herausforderung, vor der ich mich sehr gerne gedrückt hätte. Ich hatte große Bedenken, ob der gemeinsame Spaziergang ohne Leine funktionieren würde, da ich wusste, dass einige große und unkastrierte Rüden in der Gruppe waren. Chiru hatte noch nie gebissen, aber wie würden die Rüden auf seine  Pöbeleien reagieren? Die Spaziergänge wurden von drei HundetrainerInnen begleitet. Chiru als "Neuling" stand an diesem Tag unter besonderen Beobachtung und bekam seinen "Personal-Trainer", der in seiner Nähe blieb. Für Chiru war der Spaziergang sehr stressig. Er versuchte mit seinen eingeübten Verhaltensmustern  wie zum Beispiel knurren, versteifen und anrempeln zu agieren. Hierbei wurde er jedoch sofort von seinem "Personal-Trainer"  in seine Schranken gewiesen. Bei Chiru reichte in diesem Moment ein scharfes "nein" und abdrängen mit dem eigenen Körper vollkommen aus. Abgesehen davon interessierte sich keiner der mitlaufenden Rüden für Chirus Anstrengungen, sich Respekt zu verschaffen. Für Chiru eine vollkommen neue Erfahrung, dass Pöbeln keine Reaktion bei dem anderen Rüden hervorruft. Wir hatten im Vorfeld lange überlegt, ob Lotta den Spaziergang ebenfalls begleiten sollte und uns dafür entschieden. Die richtige Entscheidung - ihr unbekümmertes Verhalten in der Gruppe mitzulaufen, bot Chiru eine Alternative in ein anderes gewohntes Muster zu verfallen: spielen mit der "kleinen Schwester".



Anschließend auf dem dem Hundeplatz bekam Chiru ebenfalls einen Sonderstatus und das Training wurden für ihn vereinfacht. Der größte Teil der Übungen basiert darauf, die Hunde mit der Körpernähe von Artgenossen zu konfrontieren.  Dies bereitete ihm an dem Tag die größten Schwierigkeiten. Angeleint eng an einen fremden Hund vorbeizugehen - für Lotta etwas ganz normales - für Chiru eine sehr stressige Situation. Der dritte Teil mit dem Fun-Hundesport war für uns beide  ein schöner Abschluss. Wir haben zwei Jahre gemeinsam Agility gemacht und Chiru liebt es über die Hürden zu "fliegen". Waren wir vorher der "Problemfall" konnten wir hier zeigen dass wir ein tolles Team sind.


FUNKURS: DIE LÖSUNG FÜR ALLE PROBLEME?

Bereits im Vorfeld hatte ich gründlich meine Hausaufgaben gemacht. Ihr erinnert euch an die Aussage der Hundetrainerin? "Ohne das Problem und seine Ursachen zu kennen, werdet ihr auch keine Strategien für eine Lösung entwickeln können..." Ich wusste von Chiru, dass er eine große Distanz zu fremden Hunden benötigt und Körperkontakt vermeidet. Wird diese "Wohlfühldistanz" bei ihm unterschritten fühlte er sich schnell bedroht und reagierte aggressiv. Mit sehr sicheren und souveränen Rüden hatte Chiru eher selten Probleme. Im Fun-Kurs konnten wir genau diese Situation üben. Chiru lernte hier, dass von der engen Nähe zu anderen Hunden keine Gefahr ausgeht.


ALTERNATIVEN ZUM FUNKURS

Viele Hunde haben die Welpenschule und die Junghundeerziehung besucht. Spätestens wenn der Hund dann anfängt Artgenossen anzupöbeln, trauen sich viele nicht mehr ein Kursangebot zu nutzen. So ähnlich ging es mir auch. Dabei ist gerade das der falsche Weg meiner Meinung nach. 

Viele Hundesportvereine und -schulen bieten mittlerweile ähnliche Angebote wie unseren Fun-Kurs an. Oft einfach nur unter einem anderen Namen wie zum Beispiel "Spiel & Spaß". Aber auch ein Fun-Agility-Kurs kann schon ein guter Schritt in die richtige Richtung sein. Wichtig ist, dass der Hund gemeinsam mit anderen Vierbeiner auf dem Hundeplatz positive Erfahrungen verknüpfen kann. Beim gemeinsamen Spaß mit mir waren die anderen Rüden  für Chiru schnell Nebensache. Chiru orientiert sich ebenfalls stark am Verhalten anderer Hunde. In einem Kurs mit sehr souveränen und gelassenen Rüden, übertrug sich diese auch auf ihn. Diesen Lernerfolg hätten wir nicht gehabt, wenn wir einen Kurs besucht hätten, in dem viele Hunde genauso unsicher wie er selber gewesen wären.

So eine geringe Distanz zu einem Rüden war früher nicht möglich

WUT ALS ZWEITER BAUSTEIN

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie stolz ich nach diesem ersten erfolgreichen Trainingstag war. Und das Beste: der zweite Besuch verlief noch besser! Sali schwebte auf "Wolke 7" und sah sich schon fast am Ziel. Stolz erzählte ich meinen Mann auf der Abendrunde von unseren Erfolgen. Detlef war eher skeptisch und der Auffassung, Chiru doch einfach so sein zu lassen wie er ist: ein normaler Rüde! Nach diesen Erfolgen? NEVER! 

Etwas abgelenkt von unserem Gespräch achtete ich nicht so aufmerksam auf Chiru wie gewohnt. Auf unserer Runde kommen wir oft an einem Bauernhof mit zwei Jack Russel Hündinnen vorbei die Chiru sehr mag- auch an diesem Abend. Ehe ich überhaupt reagieren konnte rannte Chiru quer durch die Hecke auf das Grundstück und ich hörte wütendes Gekläffe begleitet von aufgeregten Stimmen. Leider befanden sich hinter der Hecke nicht die Hündinnen, sondern Chirus Erzfeind Idefix. Idefix ist zwar ebenfals ein Jack-Russel - aber ein Rüde und war  mit seinen 2Beiner dort zu  Besuch. Und mein Musterschüler vom Funkurs -  direkt über ihn. Zielstrebig durch die Hecke und direkt auf den Gegner los - ohne Vorwarnung. Gibt es einen peinlicheren Moment: eine gemütliche Grillrunde - niemand ahnt etwas Böses und dann kommt quer durch die Hecke ein tibetisches Fellmonster und dreht den Gasthund auf "links".  Zu mindestens weiß ich jetzt für was das K9-Geschirr von Chiru perfekt ist - zum Trennen von zwei Kampfhähnen! Ein beherzter Griff an das "K9" und ich konnte Chiru von seinen Gegner ziehen. Zum Glück reagierte die Besitzerin vom "Kampfgegner" sehr nett und verständnisvoll und beide waren unverletzt.  Wütend und frustriert beendete ich den Spaziergang - Detlef fragte nur wer gewonnen hatte: Männer!



Der krönende Abschluss folgte dann bereits am nächsten Tag in Form eines schwarzen Labradors, der eine Häuserreihe entfernt wohnt. Chiru sah ihn nur in weiter Ferne und rannte ihm hinterher. Mein Pech: der Labi und sein Herrchen war mit dem Fahrrad unterwegs und die Distanz zwischen Chiru und mir sehr schnell, sehr groß...Auch hier pöbelte Chiru und ich hatte große Probleme ihn wieder angeleint zu bekommen. Der laute "Plumps" von Wolke 7 hätte nicht lauter sein können... und meine Wut riesig. Schluss mit dem "Schmusekurs" schwor ich mir und das meinte ich ernst!

Ob Wut tatsächlich ein sinnvolles Mittel in der Hundeerziehung ist, sondern eher hinderlich  könnt ihr  in unserer Fortsetzung lesen! Vorher interessieren uns natürlich eure Erfahrungen zu dem Thema.
Was waren eure Ansätze um das Problem in den Griff zu bekommen?

Liebe Grüße
Sali mit Chiru

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TEIL 1 UND TEIL 2 VERPASST?


 Teil 1: DAS ANDERE ENDE DER LEINE

 "Reagiert der Hund an der Leine aggressiv ist immer das andere Ende der Leine mit daran schuld". Mit diesem Vorwurf wurde ich sehr oft in der Vergangenheit konfrontiert. Die klassische Lieblingsbegründung folgte dann auch immer schnell: "du überträgst deine eigene  Unsicherheit und  Angst auch auf deinen Hund".
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TEIL 2: WORAN LIEGT ES WENN HUNDE PÖBELN?
Pöbelt dein Hund hast du in der Erziehung versagt. Du gibst deinen Hund nicht die Sicherheit die er im Alltag benötigt. Oft liegt es an einer fehlenden Sozialisierung und du hast deinen Hund  im jungen Alter nicht ermöglicht mit anderen Artgenossen ausreichend Kontakt zu haben! Kommen dir diese Vorwürfe bekannt vor?
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16 Kommentare

  1. Hättest Du nicht gesagt, dass Du mit Chiru schon Agilitytraining absolviert hast, wäre ich noch mehr davon beeindruckt gewesen, wie elegant Chiru über die Hürden fliegt. Ich könnte Euch - mit einem Haselnussbecher in der Hand - ewig dabei zuschauen... ;)

    Linda würde sich sagen: Wozu über die Hürden springen, wenn man auch dran vorbeilaufen kann - schlau nicht *chrzchrz*...

    Mir gefällt der Aufbau des Funkurses, nicht immer findet man ein so durchdachtes Konzept vor. Allerdings müsste eher ich in eine Menschenschule, denn Linda orientiert sich stärker an meinem Verhalten als mir lieb ist. Eher einzelgängerisch veranlagt habe ich es nicht so mit Begegnungen und lieber meine ungestörte Ruhe und Hundi (vom gleichen Charakterschlag) macht begeistert mit. Wie furchtbar, ich musste umdenken und lernen, alle Arten von Begegnungen mit Humor zu nehmen. War auch kein Problem insofern, dass Linda - wie Chiru auch - nicht gemeingefährlich ist, sondern bestenfalls zickig...

    An der Leine versuche ich nach wie vor wenn möglich auszuweichen, ansonsten lasse ich den Dingen ihren Lauf und siehe da, Linda wird immer sozialer. Sich den Situationen zu stellen und immer wieder festzustellen, dass nichts schlimmes passiert, erhöhen Hundis und Frauchens Sozialkompetenz ungemein... lach

    LG Andrea mit Linda

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    1. Hi Andrea, klar Chiru fliegt elegant über die Hürden - das ist dir aufgefallen - aber die Elfe daneben blieb unbeachtet *grins*.

      Viele Wege führen nach Rom und wenn du entspannter den Dingen seinen Lauf lässt ist das doch schon eure Wunderwaffe :-)! Das du eher ein Einzelgänger bist hätte ich gar nicht vermutet - aber bei Gassirunden brauche ich auch nicht immer die "Beschallung" von 2-Beiner. Es sei denn ich mit meinen Freundinnen verabredet und Chiru hat dann auch Gesellschaft.
      LIebe Grüße und danke für deine Meinung zum Thema!
      Sali

      PS: Den Haselnussbecher musste ich mir leider heute klemmen, weil kein Tisch frei war *grummel*

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    2. Selbstverständlich ist mir aufgefallen, wie Du, geschmeidig in der Hüfte wiegend, tänzelnd über den Platz schwebst... aber hallo!!!!

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    3. Geht doch :;-)! Das liest sich doch schon gleich viel besser!

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  2. Hallo Schwesterchen !An die Idefix -Story kann ich mich noch lebhaft erinnern.Auch wenn ich die Fortsetzung kenne freue ich mich auf die nächste Folge.

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    1. Hi Schwesterchen, danke für deinen lieben Kommentar! Ja nach Idefix glühte die Telefonleitung *grins*...
      Bussi
      Sali

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  3. Liebe Sali,

    das klingt ja erst so super und endet dann so drastisch. Schade. Aber ich glaube, Rückschläge muss man hinnehmen. Ich glaube, bei mir kam die Einsicht mit dem Alter, als ich aus der Pubertät oder Pöbeltät raus war, ging es immer besser, wobei ich auch heute noch einige Kandidaten habe, da drehe ich durch. Aber Frauchen sagt, sie kann auch nicht jeden leiden und so ist das grundsätzlich für sie okay, solange es nicht bei jeder Begegnung so abläuft.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Da hast du eine weises Frauchen Chris :-) Wäre es bei Chiru nur ab und zu gewesen, es wäre ok gewesen - aber war es ja leider nicht. Ohne Schritte zurück geht es wahrscheinlich nie - aber jetzt haben wir ja eine gute Grundlage erreicht. Mit zunehmenden Alter wurde Chiru aber leider nicht vernünftiger und gerade die Jungspunde müssen seiner Meinung nach immer sehr erzogen werden.
      Liebe Grüße
      Sali

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  4. Hi Sali,
    aus Mangel an Pöbeleien und einer ziemlich sozialveträglichen Hündin, kann ich bei dem Thema leider oder besser GsD nicht mitreden, bin trotzdem gespannt, was du noch weiter über das Thema zu berichten hast !

    Liebe Grüße
    Claudia mit Raja

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    1. Hi Claudi, da beneide ich dich immer - eine Raja die mit allen zurecht kommt. Aber so wie es jetzt läuft bin ich rundrum zufrieden mit Mr. Wichtig - > siehe unseren letzten BIergartenbesuch. Mustergültig sage ich nur :-).
      Liebe Grüße
      Sali

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  5. Oh weh, da klang das mit dem Funtraining sowas von super und dann erlaubt sich der Herr so eine Sondertour. (Hätte ich ja wahrscheinlich genauso gemacht, man darf seine Menschen nie zu sehr in Sicherheit wiegen... ) Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten!
    Liebe Grüße
    Lotta

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  6. Ja der Sturz von Wolke 7 kann man manchmal sehr tief ausfallen. Zum Glück kann ich heute über das Drama "Idefix" schmunzeln. ABER angeleint wird Mr. Wichtig seit dem immer, wenn ich an dem Gründstück vorbei gehe.
    Danke für deinen lieben Kommentar
    liebe Grüße
    Sali

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  7. Wieder ein toller Beitrag, den ich mit Begeisterung gelesen habe... so ein Exemplar von Mann habe ich auch daheim - und wir sind mit Milos Problem noch nicht weiter.
    Wir sind auf der Suche nach einer passenden Hundeschule oder Gruppe, was auf dem Land wirklich schwierig ist.
    Mit unserer letzten Hundetrainerin sind wir zwar weit gekommen, aber irgendwann war diese auch mit ihrem Latein am Ende - und wir suchen weiter.

    Mir macht eure Geschichte auf jeden Fall Mut! Danke dafür. Ich bin mir sicher, auch wir werden es schaffen - irgendwann.

    Gepunktete Grüße
    Katharina mit Milo

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    1. Liebe Katharina, danke für deinen lieben Kommentar. Der schönste Satz war für mich "MIr macht eure Geschiche Mut!" - genau das möchte mit der Serie. Als ich Anfing das Problem bei Chiru "anzugehen" bekam ich ganz viel negativen Gegenwind im Vorfeld: "Lass ihn wie er ist - ist halt ein Rüde" (mein Mann), "Wenn du Angst hast vor der dem ersten Kurstag hat es eh kein Zweck" (meine Freundin) oder eine andere Freundin: "Chiru änderst du im den Alter eh nicht mehr"... Ich habe mich davon nicht beirren lassen und es hat sich gelohnt. Ich habe auch jetzt keinen perfekten Hund - wer hat und will das schon. Aber sogar mein Mann gibt es jetzt zu, dass es viel entspannter und schöner ist, Chiru wieder überall mitnehmen zu können. Auch Milo und du schafft das!
      Auf dem Land ist es schwieriger mit einer Hundeschule das stimmt und ich kenne eure Probleme nicht. Trotzdem halt mal Ausschau nach einem Kursangebot wo ihr beide auf dem Platz etwas machen könnt was Milo und dir Spaß macht. Alleine die Anwesenheit der anderen Hunde, verknüpft mit einem positiven Erlebnis hilft.
      LIebe Grüße
      Sali

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  8. Liebe Sali,
    wie gerne würde ich mit Teo so eine Gruppe besuchen und ihm auch mal positive Begegnungen ermöglichen. Leider gibt es solche Kurse hier nicht und die entsprechenden Hundeschulen haben wir leider schon durch!
    Aber vielleicht tut sich irgendwann nochmal eine Gelegenheit auf!
    LG Astrid

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    1. Hallo Astrid, da habe ich es hier im Ruhrgebiet echt gut und wir haben sehr viele Hundeschulen in der Umgebung und ein sehr breites Angebot. Aber vielleicht findet sich ja bei euch doch noch mal die Möglichkeit für einen Funkurs oder ähnliches.
      Liebe Grüße
      Sali

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