Rituale im Zusammenleben mit seinem Hund: Fluch oder Segen?!

Montag, Dezember 08, 2014

Kleine, feste Rituale im Zusammenleben mit seinem Hund hat bestimmt fast jeder von euch. Es sind oft kleine Dinge, die eine liebgewonnene Gewohnheit geworden sind und die uns einfach glücklich machen. Bei mir bekommt Chiru zum Beispiel jeden Morgen beim Brötchenholen eine kleinen Hundekeks zugesteckt für dasbrave sitzen an der Ladentür des Bäckers. Ich bin mir sicher - er würde so oder so ruhig auf mich warten, aber trotzdem ist es schön zu sehen wie sehr er sich über die kleine Belohnung freut.




WAS SIND RITUALE?

Als Rituale bezeichnet man festgelegte und gleich ablaufende Handlungen. Bei uns hat es sich zum Beispiel eingebürgert, dass ich mit Chiru nach der letzten Abendrunde noch eine Runde auf dem "Kuschelteppich" mit ihm spiele.



Der Ablauf ist hierbei immer gleich. Sobald wir reingekommen wird das Halsband abgelegt und Chiru rennt schon begeistert los und holt ein Spielzeug zum Toben.


WELCHEN SINN HABEN DIESE RITUALE IM ZUSAMMENLEBEN MIT DEM HUND?

Bei Chiru merke ich immer wieder, dass ihm dieser "Spiel-Abschluss" hilft, angestaute Anspannungen des Tages zu verarbeiten. Schon an  seinem Spielverhalten merkt man, ob der Tag für ihn stressig gewesen war. Rituale unterstützen den Stressabbau beim Hund genauso wie beim Menschen. Gerade bei ängstlichen und unsicheren Hunden sind feste Abläufe sehr wichtig, weil sie ihnen Sicherheit vermitteln.  Das heißt jetzt nicht, dass der gesamte Tag nach Uhrzeiten geplant werden muss. Ich gehe zum Beispiel mit Chiru die letzte Gassirunde immer nach dem Abendessen. Normalerweise essen wir um 19.30 Uhr und ich gehe gegen 20 Uhr mit ihm raus. Die Uhrzeit ist hierbei für Chiru unwichtig - er orientiert sich lediglich an der Handlung "Abendessen" Eine weitere Gewohnheit bei uns ist, das abendliche "Gute Nacht Chiru", wenn ich zu Bett gehe und das Licht lösche. Für Chiru das Signal "jetzt ist Schluss für heute...". Er rollt sich daraufhin immer sofort neben meinem Bett ein und entspannt sich.

Feste Strukturen die für den Hund voraussehbar sind, helfen ihm auch ungewohnte Situationen stressfrei zu bewältigen. Ein gutes Beispiel hierfür sind Urlaubsreisen mit dem Hund. Chiru gewöhnt sich durch unsere kleinen Rituale immer schnell in die neue Umgebung ein und fremde Ferienhäuser oder -wohnungen sind für ihn kein Problem. Mit festen Abläufen biete ich Chiru auch "Verlässlichkeit" und wer möchte das nicht für sein Hund sein: ein verlässlicher Partner in allen Lebenslagen?


WIE ENTSTEHEN RITUALE?

Viele entstehen im Zusammenleben von ganz alleine ohne, dass ich es überhaupt bemerkt habe. Chiru döst  vormittags während meiner Büroarbeit immer neben dem Schreibtisch. Sobald er das typische Windows-Geräusch vom Runterfahren des Computers hört, springt er auf. Für ihn ist es das Zeichen geworden, dass ich erst einmal fertig bin und wir zu unserer Mittagsrunde starten. Eine weitere Angewohnheit ist, dass ich Chiru an die Nase stupse, wenn er mich anschaut, um sich zu bestätigen zu lassen, dass ich sein tolles Verhalten auch bemerkt habe. Dies passiert häufig während unserer Gassirunde. Er möchte mich dann zum Beispiel höflich darauf hinweisen, dass er sowohl den fremden Rüden wahrgenommen hat, aber als guterzogener Chiru natürlich ruhig vorbeigegangen ist. Der Nasenstupser "ja ich habe es gesehen"  war anfangs der Ersatz für ein Leckerchen und reicht im heute vollkommen als Bestätigung aus. Seine Reaktion ist dann jedes Mal ein sanfter Stupser "freut mich" an mein Bein und er rennt fröhlich weiter.



SIND RITUALE GUT FÜR DIE HUNDEERZIEHUNG?

Gerade weil sich viele kleinen Rituale so häufig von alleine ergeben, sind sie auch sehr hilfreich in der Erziehung. Bei festen Gewohnheiten muss man sich fast nie, um ihre Einhaltung bemühen und man ist automatisch konsequenter in seinem Handeln.

Chiru hatte schon als Welpe die erfreuliche Eigenschaft nicht am Tisch zu betteln. Obwohl ich es liebe auch schon einmal am niedrigen Couchtisch beim Fernsehen zu essen, bleibt die kleine Schnüffelnase dabei "unsichtbar"und liegt entspannt in seinem Körbchen. Klar, dass so ein lobenswertes Verhalten auch von Anfang an mit einem Leckerchen belohnt wurde.


Heute fast neun  Jahre später gehört das zum festen Ablauf jedes Abendessens: aufstehen, Tisch abräumen und Chiru eine Belohnung geben. Nach wie vor ist Chiru während des Essens unsichtbar, liegt mal im Körbchen, mal im Flur. Mit den Jahren hat er allerdings hochsensible Sensoren entwickelt, zu welchem Zeitpunkt wir genau mit dem Essen fertig sind und kaum sind wir fertig kommt er zum Tisch. Woran er sich tatsächlich orientiert ist mit dabei schleierhaft - das Timing ist immer perfekt. Bevor ich aufstehe, um abzuräumen ist er da. Dieses Ritual gibt es übrigens nur beim Abendessen. Bei den anderen Mahlzeiten bettelt Chiru zwar auch nicht am Tisch, aber es gibt hierfür auch keine extra Belohnung. In der Erziehung von Chiru haben wir von Anfang an versucht positives Verhalten zu verstärken und negatives zu ignorieren. Auch hier durch haben sich Rituale entwickelt die einen positiven Einfluss auf die Erziehung haben.


KLEINE RITUALE ERHALTEN DIE FREUNDSCHAFT

"Streit kommt in den besten Beziehungen vor"  und manchmal kann ich auch ganz schön "sauer" auf Chiru werden, wenn der tibetische Dickkopf mal wieder durchkommt oder er Dinge macht, von denen er genau weiß, dass sie verboten sind.


Ich neige dazu "etwas" nachtragen zu sein, aber versteht mein Hund so ein Verhalten? Nein! Chiru und ich haben für solche Situationen unser "Give me five - Freunde fürs Leben". Situationen in den ich wütend auf Chiru bin oder ich ihn ignoriert habe, weil er sich falsch verhalten hat, lösen wir hiermit auf. Es funktioniert ganz einfach:  es ein einfaches Pfötchen geben von Chiru - mit dem gesprochen Satz von mir "Freunde fürs Leben". Danach ist die Sache erledigt und die Welt ist wieder in Ordnung für uns beide.



Nicht nur Chiru, sondern auch mir sind diese  vielen kleinen Gewohnheiten wichtig. Ich könnte noch einige davon hiervon aufzuzählen. Über einige schmunzeln vielleicht Menschen, die selber keinen Hund haben. Für uns sind sie ein festes Bestandteil unserer Beziehung zueinander und haben eine große Bedeutung. Für mich sind die vielen kleinen gemeinsame Rituale einzelne Steiner in einer Mauer. Umso mehr Steine man für die Mauer besitzt, umso massiver und haltbarer wird sie... genauso wie die Bindung zwischen Chiru und mir.

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23 Kommentare

  1. Liebe Sali,
    das hast du wunderschön beschrieben....wir haben auch unsere kleinen Rituale auf die Teo auch sehr viel Wert legt. Das mit dem positiven Bestätigen muss ich nochmal überdenken und ihn öfter loben....danke für die Anregungen! Mir ist ganz warm um Herz geworden, wie liebevoll du über ihn schreibst!
    LG Astrid

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Astrid!
      Liebe Grüße
      Sali

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  2. Liebe Sali,

    ich finde, es sind wunderschöne Rituale, die sich bei euch eingebürgert haben - ich finde solche Rituale wichtig und habe sie im Laufe der Jahre sehr schätzen gelernt.
    Besonders hübsch finde ich das Anstupsen der Nase. So etwas ähnliches machen wir auch, allerdings streichle ich über die Nase :)

    Ich finde, durch solche Gesten und Reaktionen spürt man die tiefe Verbundenheit zwischen Dir und Chiru deutlich - liebevoll beschrieben und sicher auch so liebevoll gelebt.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    PS: Für Laika waren Rituale sehr wichtig und bei ihr gab es sehr viele.

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    1. Liebe Isabella, danke für deinen lieben Kommentar. Bei deinem PS zu Laika musste ich wieder daran denken, wie unterschiedlich die Rituale bei jeden meiner Hunde waren. Sie sind ein weiteres schönes Puzzle-Stück für die Erinnerung an sie und viele Sätze fangen bei meinem Mann und mir mit einem "Weißt du noch wie Benji/Rocky/Nicky immer...Es ist ein schönes Gefühl an diese Dinge zurück zu denken und sie macht jeden einzelnen Hund zu etwas ganz besonderen.
      Liebe Grüße
      Sali

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  3. Liebe Sali,

    das hast du toll geschrieben und natürlich haben auch wir Rituale. Beim Windows-Runterfahrgeräusch fühlten wir uns sofort an das Skype-Ausmach-Geräusch. Dann ist nämlich Mittagsgassi angesagt und das weiß ich genau. Auch sonst geht es doch nicht ohne Ritual. Jeden Morgen nach dem Aufstehen, hat Frauchen das Ritual, ins Bad zu gehen und sich anzuziehen. Danach folgt das Ritual mich anzuleinen und die Morgenrunde zu laufen. Das ist nicht immer zur gleichen Zeit, je nachdem, wie Frauchen es mit dem Aufstehen schafft, aber ich muss noch vor dem Frühstück einmal raus. Ohne geht es ja nicht. Toll finde ich aber euer Nasenstups-Ritual, das sollten wir auch mal testen.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. LIeber Chris, Nasenstupsen ist schön - einfach mal ausprobieren! Frauchen hat dann auch immer so einen besonderen Blick, der mein Rüdenherz Luftsprünge machen lässt.
      Schnuffis vom Kumpel
      Chiru

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  4. Liebe Sali,

    sehr schön beschrieben! Und ob wir Rituale haben, ohne würde Ole jegliche Struktur in seinem Leben fehlen, und was das bedeutet, weißt du ja...;o)
    Trotzdem wollen meine Hunde nicht die Weltherrschaft an sich reißen....

    Liebe Grüße,
    wir drei üben immer noch das angstfreie Pendeln

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    1. Liebe Salanda!
      "Angstfeie Pendeln"? Das macht mich neugierig - musst du mir unbeding zeigen!
      Liebe Grüße
      Sali

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  5. Liebe Sali,

    das ist ein sehr interessanter Bericht, der durch den Bezug zu Chiru auch sehr herzlich geworden ist. Ich glaube, unser Leben ist durch viele Rituale geprägt, die sich teilweise ganz heimlich in unser Leben geschlichen haben. Ich bin oft überrascht, wie die Hunde mich deuten können, weil sie gelernt haben, welches Ritual wie zu deuten ist. So springt hier keiner begeistert auf, wenn ich das Haus Richtung Arbeit verlasse. Da weiß die Rasselbande, jetzt ist schlafen angesagt. Die gleichen Bewegungen zu einer anderen Tageszeit sorgen dagegen für absolute Begeisterung, weil sie wissen, jetzt geht es raus. Wenn man auf seine Rituale achtet, dann entdeckt man erst, was sich in unserem Leben verfestigt hat, ohne das wir es gemerkt haben. Andere Rituale haben wir selbst eingeführt. Sie sind so selbstständig geworden, dass es uns schon gar nicht mehr auffällt.

    Liebe Grüße
    Sylvia mit Emi, Luke und Pflegi manu

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    1. Hallo Sylvia, ich bin auch immer wieder erstaunt darüber wie fein und sorgfälltig ich von Chiru analysiert werde und wie genau er Situationen deuten kann. Da sind uns unsere Hunde mehr als eine Naselänge voraus! Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebe Grüße
      Sali

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  6. Liebe Sali,
    das ist ein ganz besonderer Beitrag, der wirklich besser nicht hätte sein können! Ich finde Eituale auch besonders wichtig, wobei ich auch darauf Wert lege, dass Amber sich meinem Zeitülan anpasst - soll heißen, es gibt keine festen Uhrzeiten für eine "Aktion" ;) wir orientieren uns auch eher an Abläufen....ich fand es toll, einen kleinen Einblick in eure Rituale und eure Beziehung haben zu können! Ihr seid ein tolles Team!

    Liebste Grüße, Carolin mit Amber

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    1. Danke für deine lieben Worte Carolin!
      Liebe Grüße
      Sali

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  7. Hahaha, ich musste lachen, weil auch Linda sofort zu ihrem Spielzeug greift, wenn wir nach Hause kommen. Und nicht wirklich erstaunlich, aber wie bei Chiru auch, ist an ihrem Spielverhalten abzulesen, wie der Tag verlaufen ist oder was Linda darüber denkt, wie ich mich fühle...

    Sie sind so exzellente Beobachter und Gedankenleser, dass sich dadurch fast zwanghaft Rituale einstellen, ob man nun will oder nicht *gg*. Sie kann so tief schlafen wie sie will, sobald ich mich mit dem Auto einem Zielort auch nur nähere, ist sie sofort hellwach und weiß, dass wir gleich da sind. Sie weiß es, weil ich es weiß. Das ist die schönere Umschreibung von "sie stört mein Fahrverhalten, weil sie mal wieder Angst hat, ich lasse sie gleich allein zurück..." hihi

    Natürlich weiß sie auch, wann Arbeitsende ist. Sie wir zu lange im Büro, wird sie nervös und fängt an, rumzutigern. Dass sie auch anzeigt, wann es Zeit zum Essen wäre, wundert bei Linda wahrscheinlich niemand *gg*. Kim, der insgesamt ruhiger war, sprang auch immer beim Geräusch des herunterfahrenden PCs auf oder fragte kurz nach, was los sei, wenn es dieses Geräusch nicht gab.

    Das für mich schönste Ritual, das Linda mir anbietet, ist allerdings, wenn sie mich zur "Trickstunde" bittet. Das ist nicht immer zur selben Uhrzeit, sondern wenn sie Lust dazu hat oder denkt, dass eine einzige von mir angebotene Einheit da wohl beileibe nicht ausreicht um ihren Horizont gebührend zu erweitern... ;)

    Durch diese vielen kleinen Eigenheiten versteht man sich wortlos und trotzdem habe ich ganz oft das Gefühl, als würde man sich unterhalten in einer Art Zeigesprache. Und niemand kann diese Vorgänge sooo schön in Wort fassen wie Du. Danke Sali...

    LG Andrea mit Linda

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    1. LIebe Andrea, dein Kommentar hat sofort ein herrlich warmes Gefühl in mir ausgelöst. Es ist immer wieder toll zu lesen wie verbunden du und Linda miteinander seid. "Wortlose Kommunikation" das trifft es für mich auf den Punkt. Auch ich habe nicht das Gefühl, dass Chiru und nicht miteinander sprechen könnten. Es ist halt nur eine andere Art bzw. Ebenen.
      LIebe Grüße
      Sali

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  8. Wuff Sali,
    du sprichst mir aus dem Herzen, ein ganz spezieller Bericht den du da verfasst hast - Danke.
    Wir haben auch ganz viele Rituale, so habe ich eben mit Frauchen Zeitung gelesen, Vorderpfoten und Bauch hinter ihr auf dem Stuhl und fordere mindestens eine Kuschelhand. (steige wirklich nur auf den Stuhl wenn sie morgens die Zeitung liesst)

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    1. LIebe Ayka, das ist bestimmt ein total süsser Anblick wie du mit Frauchen "Zeitung liest". Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebe Grüße
      Sali

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  9. Toll geschrieben :-), bei meinem "umsichtigen" Collie wäre ich zur Bestärkung deiner selbst ohne diese nicht ausgekommen. Heute wird er langsam ein selbstbewußter junger Mann.

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  10. natürlich zur Bestärkung seiner ! selbst. Kleiner Fehlerteufel :-D

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    1. Das ist er wirklich! Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebe Grüße
      Sali

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  11. Rituale gibt es auch bei uns im Haushalt.
    Ich finde Rituale sind super wichtig, vorallem wenn es ums Lernen von neuen Tricks // Befehlen geht.
    Wir haben lustigerweise auch mal darübe einen Blogpost geschrieben :-)
    http://canistecture.de/der-gewohnheitshund-wie-die-fellnase-uns-zu-einem-ritualmensch-macht/

    Liebe Grüße
    Anna und der Rest vom Canistecture Rudel

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    1. Liebe Anna, da bin ich doch sofort mal auf eurem Blog lesen gegangen :-)! Dein Artikel zu dem Thema hat mir sehr, sehr gut gefallen!
      Liebe Grüße
      Sali

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  12. Das Give Me 5 ist eine tolle Idee - das werde ich auch mal ausprobieren ;-)

    Bei uns sind Rituale auch sehr wichtig und eher ein Segen, denn Lilly geben Rituale unheimlich viel Sicherheit - was das Leben von einem Sensibelchen ziemlich erleichtern kann ;-)

    Liebste Grüße

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    1. Liebe Ricarda, probiere es wirklich mal aus, wenn du total angespannt wegen Lilly bist. Es hilft und die postivie Grundstimmung die dabei entsteht überträgt sich garantiert!
      Liebe Grüße
      Sali

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