Rüden Pöbelei? Nein Danke! | Teil 2: Die Ursachen [Aggressionsverhalten bei Hunden]

Mittwoch, April 01, 2015

Pöbelt dein Hund hast du in der Erziehung versagt. Du gibst deinen Hund nicht die Sicherheit die er im Alltag benötigt. Oft liegt es an einer fehlenden Sozialisierung und du hast deinen Hund  im jungen Alter nicht ermöglicht mit anderen Artgenossen ausreichend Kontakt zu haben! Kommen dir diese Vorwürfe bekannt vor? Ist der Hund erst einmal aggressiv ist das Verhalten schon so verfestigt, dass du dir unbedingt Hilfe bei einem Problemhundberater suchen solltest. Soweit die Theorie zu dem Thema "Rüdenpöbelei", die man als Betroffener häufig zu hören bekommt.



Ja, Chiru war ein Rüdenpöbler. Er war aber auch ein Hund der seit seinem  3. Lebensmonat die Welpenschule, die Hundespielstunde, die Halbstarken-Gruppe und den Erziehungskurs besuchte, ohne dort aufzufallen. Ein Hund der bis zu seiner Pubertät mit allen Artgenossen klar kam und viele Sozialkontakte mit Hunden verschiedener Rassen und unterschiedlichen Altersstufen hatte. Das änderte sich schlagartig nach erreichen seiner Geschlechtsreife. Gegenüber Hündinnen und kastrierten Hündinnen verhielt Chiru sich weiterhin vollkommen friedlich. Problematisch wurde dann jedoch sein Verhalten gegenüber unkastrierten Rüden. Hierbei spielte es keine Rolle, ob Chiru angeleint war oder nicht.


WAS VERSTEHT MAN UNTER EINEM AGGRESSIONSVERHALTEN?

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "angreifen" oder auch in "Angriff nehmen". Das Aggressive bzw. Angreifverhalten wird häufig in mehreren Stufen untergliedert. Das Droh- und Abwehrverhalten gehört zur ersten Stufe. Im Blogbeitrag Der tut nix - der will nur spielen bin ich auf das Thema Körpersprache bereits eingegangen und woran man erkennen kann, ob es sich um ein harmloses Spiel oder der Beginn einer ernsthaften Auseinandersetzung zwischen den Hunden handelt. Der Übergang zur zweiten Aggressionsstufe ist oft fließend und man erkennt sie zum Beispiel daran, dass der Hund versucht seinen Gegner in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken, den anderen herunter zu drücken oder quer aufzureiten. Erst später drohen ernsthafte Verletzungen unter den Hunden.




Chirus Verhalten beschränkte sich zum Glück nur auf ein Droh- und Imponierverhalten. Bei Begegnungen mit unkastrierten Rüden, begann er angeleint sofort sich in die Leine zu legen und stark vorwärts zu drängen. Lautes Knurren und Bellen sorgten dafür, dass sein Gegenüber uns garantiert bemerkte und ein  Einwirken auf ihn war in dieser Situation unmöglich. Beliebte Ratschläge ihn mit einem Leckerchen oder Spielzeug bereits im Vorfeld abzulenken, funktionierten ebenfalls bei ihm nicht. Bereits der Geruch seines Lieblingsfeindes in Form eines kleinen Aussierüden genügte, um ihn an der Leine explodieren zu lassen. Die Spaziergänge bei uns in der gewohnten Umgebung wurden schnell zum Spießrutenlauf und ich merkte, dass ich anfing den Konfliktsituationen immer mehr aus dem Weg zu gehen. Ich empfand mich   schon fast als Versager in der Hundeerziehung und Chiru als kleinen Kampfhund im "Plüschfell". Aber war Chirus Verhalten wirklich so untypisch für einen Rüden?


IST AGGRESSION IMMER ETWAS SCHLECHTES?

Wie oben bereits beschrieben wird der Begriff "Aggression" nicht nur mit "Angreifen", sondern auch mit "etwas in Angriff nehmen" übersetzt. Diese friedliche Übersetzung des Begriffes zeigt das Aggression nicht immer negativ behaftet ist. Grundsätzlich ist die Aggression ein ganz natürliches Verhalten bei jedem Hund und ein lebensnotwendiger Teil seines Sozialverhaltens. Sie steht im engen Zusammenhang mit den Angriffs-, Flucht und Verteidigungsweisen des Hundes. Für ihn ist es ein Kommunikationsmittel, das er unter anderem einsetzt um sich räumliche Distanz zu verschaffen. Es dient aber auch häufig lediglich als Drohung um den gegenüber Grenzen zu setzen.
 


Fixieren des Gegners und eine starre Körperhaltung gehören zum Aggressionsverhalten


HÄUFIGE GRÜNDE FÜR DAS AGRESSIONSVERHALTEN

Sehr oft ist der  Auslöser beim Hund Stress und Angst. Wobei beides oft im direkten Zusammenhang steht. Gerade unsichere und ängstliche Hunde wie Chiru neigen  häufiger dazu, schnell in ein Droh- und Angriffverhalten über zu gehen. In der Hundehierarchie hohe Tiere zeigen nur sehr selten ein Aggressionsverhalten. Das liegt daran, dass sie  oft eine eindeutigere Körpersprache haben mit der sich Respekt verschaffen. Anfangs war ich oft erstaunt, dass Chiru nicht auf alle unkastrierten Rüden abwehrend reagierte. Beobachtete ich jedoch das Verhalten der Hunde, die von Chiru toleriert wurden, so waren es tatsächlich fast immer  im Umgang mit Artgenossen sehr sichere und souveräne Rüden.

Chiru ist ein Hund der eine sehr große Distanz zu anderen Hunden benötigt. Wird diese unterschritten reagiert er mit lautem Bellen, geht direkt in die Offensive und schnellt vor.  Für mich war das bei Biergarten- oder Eisdielenbesuchen oft eine sehr peinliche Situation, wenn Chiru versuchte den Hund am Nachbartisch lautstark zu verjagen. Eigentlich ein vollkommen normales Verhalten für einen Hund, wenn er sich bedroht fühlt und ihm die Fluchtmöglichkeiten genommen wurde, oder?




Viele von euch kennen bestimmt die Problematik, dass der Hund im gewohnten Umfeld deutlich aggressiver reagiert als in einer fremden Umgebung. Das hängt mit dem Territorialverhalten zusammen, das erst mit Erreichen  der Geschlechtsreife zum Vorschein kommt. Hiermit lässt sich auch erklären, dass Chiru sich gegenüber den Hunden im Wohnviertel bis zu seinem 9. Lebensmonat problemlos verhielt. Bis dahin waren alle Hunde seine Freunde und beliebte Spielkameraden. Das Territorialverhalten soll wie ich gelesen haben, eine angeborene Eigenschaft sein, die der Hund besitzt oder nicht. Chiru besitzt sie leider eindeutig und bei einer Wohnsituation mit sechs unkastrierten Rüden in direkter Nachbarschaft bestand für ihn viel Konfliktpotential.


DIE HUNDELEINE: EIN AUSLÖSER FÜR DIE AGGRESSION?

Viele Hunde reagieren  angeleint deutlich aggressiver als im Freilauf und auch Chiru war da keine Ausnahme. Nach  der Meinung vieler selbst ernannten Hundeexperten war natürlich ich daran schuld, das andere  Ende der Leine. Die viele Kommentare von euch zu meinem 1. Teil dieser Serie Das andere Ende der Leine bestätigen mich jedoch in meiner gegenteiligen Meinung zu dem Thema. Auf Internetseite von TASSO e.V. habe ich hierzu einen interessanten Bericht gefunden, der sich mit Leinenaggression beschäftigt -> Es geht auch entspannt - Begegnungen an der Leine. Der Bericht beschreibt eindrucksvoll, dass der Hund sich nicht stärker an der Leine fühlt oder seinen Halter beschützen möchte. Die Ursache liegt oft einfach an der fehlenden Möglichkeit dem fremden Hund auszuweichen. Die Leine verhindert, dass Einhalten der individuelle Distanz zueinander und der Hund muss auf ein Drohverhalten zurückgreifen. Häufig erreicht der Hund hiermit sein Ziel:   der fremde Hund weicht aus. Dieses Erfolgserlebnis führt schnell dazu, dass das Pöbeln an der Leine sich festigt und immer häufiger vom Hund eingesetzt wird.






Nach dem ich mir bewusst machte, dass Chiru sich für ein Rüden normal verhielt und Aggression zu den natürlichen Verhaltensweisen eines Hundes gehören, ging auch ich mit der Situation entspannter um. Ich verstand nun, dass Biergarten und Eisdielenbesuche für ihn zu  Stresssituationen wurden, aus denen es für ihn nur eine Lösungsmöglichkeit gab: die Flucht nach vorne in Form von Drohen und Bellen. Trotzdem schränkte es uns in unseren gemeinsamen Aktivitäten stark ein und das wollte ich für uns ändern! Schwieriger gestaltete es sich mit seinem "Revierdenken" - dem Territorialverhalten. Bei uns wohnen in der Straße viele unkastrierte Rüden und Begegnungen mit ihnen sind unausweichlich. Auch hierfür mussten Lösungsmöglichkeiten gefunden werden! Ich hatte keinen Rüdenpöbler, der schlecht erzogen war und bei dem ich in der Erziehung versagt hatte, sondern zwei unterschiedliche Baustellen an denen Chiru und ich gemeinsam arbeiten mussten. 

"Ohne das Problem und seine Ursachen zu kennen, werdet ihr auch keine Strategien für eine Lösung entwickeln können...", sagte eine erfahrene Hundetrainerin zu mir. Gut die Gründe für Chirus Verhalten kannte ich nun  - jetzt wurde es Zeit auch das Problem für uns zu lösen! Seid ihr mit dabei?!

Vorschau Teil 3: Vom Pöbler zum Musterschüler? Wir haben es geschafft!


Linktipps und Textquellen zu dem Thema "Aggression bei Hunden":

http://www.der-gebrauchte-hund.de/aggression_1.htm
http://www.geraldgroos.de/downloads/aggression.pdf
http://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Leine-ja-oder-nein 

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31 Kommentare

  1. Ich werde mir den Artikel gleich nachher nochmal in aller Ruhe zu Gemüte führen. Du sprichst mir aus dem Herzen! Aggression ist eine komplexe Sache. Dein Artikel hilft sicher vielen Hundehaltern, sich weniger Vorwürfe zu machen und macht Mut, sich dem Thema zuversichtlicher zu widmen.

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    1. Danke Anna für deine lieben Kommentar! Gerade darum ging es mir auch bei dem Artikel - aufzuzeigen, dass Aggression eine normale Verhaltensweise ist.
      Liebe Grüße
      Sali

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  2. Ich wünschte es wäre so "einfach" bei uns rauszufinden, woran es liegt, aber Genkis aggressive Ausraster beschränken sich ja leider eben nicht nur auf unkastrierte Rüden. Manchmal sind es auch kastrierte Rüden, manchmal auc Hündinnen, Mal große, Mal kleine Hunde. Ich habe bis heute kein Muster erkennen können.
    Dass aber Stress eine Rolle spielen könnte, darauf kam unser Hundetrainer auch schon. Wir waren ja eine Zeit lang in einer Gruppe mit nur solchen Hunden, die mit Artgenossen nicht auskamen und Genki musste immer und immer wieder üben an ihnen vorbei zu gehen, ohne Theater zu machen. Als er sich beim erste Mal auf dem Hundeplatz übergab, dachte ich noch, vielleicht was falsches gegessen, aber nach dem zweiten und dritten Mal war klar, dass das kein Zufall sein konnte. Mein Hund steht unter Stress, meinte der Hundetrainer (aber auch keine große Überraschung, wenn man einen Hund in eine Gruppe agressiver um sich schnappender Hunde steckt. Das würde doch den friedliebendsten Hund stressen, oder?) Seit dem bekommt Genki alle möglichen Kräuter zur Nervenstärkung. Ob's geholfen hat, weiss ich nicht. Irgendwann hatte er alle Hunde in unserer Trainingsgruppe mit bravur absolvier, konnte ohne Theater an ihnen vorbeilaufen und wir wurden aus der Gruppe entlassen. Manche Hunde willkürlich tot beißen, will er aber bis heute noch. :( Ich versuche immernoch das Muster hinter seiner Abneigung mancher Hunde gegenüber zu durchschauen, denn erst dann, denke ich, kann ich einen Rückschluss darauf ziehen, was die Ursache ist, bisher bin ich aber eher ratlos.

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    1. Danke für deine ausführlichen Kommentar und die Beschreibung von Genki. Mir hat es geholfen mich wirklich mit Blatt und Stift hinzusetzen und für mich aufzulisten, wann und in welcher Situation Chiru aggressiv wurde. Bei Hunden auf die er neutral reagierte, habe ich versucht herauszufinden, was an ihnen anders sein könnte. Wenn das alles nicht hilft, würde ich versuchen einzugrenzen, was du als Problem empfindest. Meine Ausgangslage war für mich: Ein Hund der Rüdenunverträglich ist (ich neige leider zum pauschalisieren) und den ich nicht überall hin mitnehmen kann. Das habe ich dann für mich hinterfragt. Ist Chiru tatsächlich Rüdenunverträglich? Nein musste ich feststellen - nur bei manchen. Kann Chiru wirklich überall nicht mit nehmen? Stimmte auch nicht - es waren nur Orte die belebt sind und er über einen längeren Zeitraum bleiben musste (Biergarten). Dadurch konnte ich meine Grundeinstellung schon einmal ändern und sah das Problem überhaupt nicht so riesig ist.

      Wenn du das vielleicht einmal machst - dann bist du gut ausgerüstet für den 3. Teil mit unseren Lösungsmöglichkeiten. Das eure Versuche mit der Hundegruppe in die falsche Richtung gingen, kann ich gut nachfühlen. Ähnliches hatte ich mit Chiru auch schon erleben müssen - leider.
      LIebe Grüße
      Sali

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    2. Das ist leider etwas schwierig: Eine Zeit lang war es ja so, dass Genki schon auf dem Spazierengehen beim Vorbeigehen an einem Hund manchmal austickte. Das haben wir aber mit den Übungen bei unserem Hundetrainer in den Griff bekommen. Jetzt passiert das eigentlich nur noch, wenn wir an einem Hund vorbeilaufen und der andere Hund anfängt zu bellen oder zu knurren - Dann macht Genki mit. Das ist aber ein leicht zu durchschauendes Muster. Ansonsten bockt er nur bei jedem Hund rum: Er bleibt stehen, fixiert, Kamm wird aufgestellt, dann fängt er an zu schleichen, bzw würde es wollen, wenn ich ihn lassen würde, aber kein Bellen oder Knurren. Erst wenn ich Genki wirklich an den Hund ran lasse, also ihn schnuppern lasse, entscheidet er, ob er den Hund nun mag oder nicht. Aber genau das kann ich ja leider nicht machen, denn seine mögliche Reaktion reicht von "Hund danach völlig ignorieren und weitergehen", "spielen wollen", "knurren", bis hin zu "ohne Vorwarnung dem Hund an die Kehle springen". Ich kann ja nicht die Hundewelt willkürlich diesem Experiment aussetzen, wenn die Gefahr besteht, dass ein Hund dabei verletzt wird. Außerdem glaube ich nicht, dass ich dafür die richtigen Voraussetzungen mitbringe: Ich habe inzwischen schon solche Angst vor Hundebegegnungen, dass ich dabei regelrecht in Panik ausbreche, mein Herz fängt an zu rasen, ich halte die Luft an... Mein Hundetrainer hat mich dafür immer getadelt, aber ich kann es leider nicht einfach so auf Knopfdruck ausstellen. Im Endeffet heißt das alles, dass Genki inzwischen keinen (freiwilligen) Kontakt mehr mit fremden Hunden hat. Mein Mann lässt ihn noch manchmal wagemutig zu anderen Hunden und bei mir sind Hundebegenungen eher Unfälle - Also, zB wenn der andere Hundebesitzer seinen Hund nicht anleint und er zu uns kommt, oder, was zum Glück sehr selten passiert, ich Genki nicht schnell genug eingefangen bekomme. Meine Methode ist also momentan das Ausweichen und so kann ich nicht genug "Daten" sammeln. Aber auch wenn ich an die Zeit davor zurückdenke, als das alles anfing und ich noch hoffnungsvoll Dachte, das wäre ne Phase, das geht vorbei, konnte ich kein Muster ausmachen. Weder irgendein Muster am Hund (wie gesgat, egal ob Rüde, Hündin, kastriert, unkastriert, groß, klein, alles war dabei) noch irgendein Ort. Wir waren ein Mal, nachdem das Problem schon bestand, vermutlich entgegen jeglicher Vernunft, mal auf einem Mops - und Bulldoggentreffen. Dort waren vielleicht 30 oder 40 Hunde - Und davon waren genau 2 dabei, mit denen es überhaupt nicht funktioniert hat (so schlimm, dass wir das Treffen wieder verlassen mussten), mit allen anderen hat er sich verstanden. Also, selber Ort, selbe Hunde, selbe Rasse - Warum war aber der eine unkastrierte Rüde ein Todfeind und der andere unkastrierte Rüde wurde ignoriert? Ich weiss nicht, ob ich es je verstehen werde.

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    3. Monika, was genau stresst dich bei Genki? Es ist doch schon ein toller Erfolg, wenn du angeleint an fast allen Hunden ohne Radau vorbeigehen kannst. Ich habe mich von der Vorstellung verabschiedet, dass alle Hunde miteinander klar kommen bzw. sich gerne begrüssen möchten. Chiru mag es auch nach wie vor nicht und das versuche ich für ihn durchzusetzen. Vielleicht ist eine Lösung für eurer Problem auch einfach die Situation zu akzeptieren. Genki mag keinen Kontakt zu fremdem Hunden - dann lässt man es einfach und versucht es nicht als Problem zu bewerten. Es ist eine persönliche Note von Genki und du setzt das für ihn durch - im Gegenzug muss er für dich ohne Radau vorbei.
      LIebe Grüße
      Sali

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    4. Zum einen kann ich Genki nicht von der Leine lassen, ohne ständig vollkommen wachsam zu sein. Bei jedem Spaziergang scanne ich den Hund, alle Wege, alle Wiesen ununterbrochen, um ihn gegebenenfalls sofort an die Leine zu nehmen. Ich bin auf Spaziergängen meistens dauergestresst. Einen Hund sein Leben lang nur an der Leine zu halten - davon halte ich absolut garnichts, bei einem Hund, der so gerne rennt wie Genki, fände ich das sogar grausam. Da ich selbst weder Auto noch Führereschein habe, kann ich auch leider nicht so ohne weiteres auf Strecken ausweichen, auf denen man selten Hunde trifft. Das macht die alltäglichen Spaziergänge für mich zum Spießrutenlauf. Er soll ja nicht alle Hund emögen - Aber er soll auch keine ohne Vorwarnung todbeißen wollen. Ich hatte bisher auf der einen Seite Glück: Alle Vorfälle, bei denen Genki andere Hunde gebissen hat, sind glimpflich ausgegangen, die Hunde hatten immer nur kleine Kratzer davon getragen (Und natürlich habe ich auch stets meine Telefonnummer an die anderen Hundebesitzer gegeben, damit sie mich kontaktieren können, falls sich ein harmlos aussehender Kratzer als etwas schlimmeres entpuppt), auf der anderen Seite hatte Genki weniger Glück: Er wurde ja schon 3 Mal gebissen.
      Der zweite Punkt ist, das Genki eigentlich die Gesellschaft von anderen Hunden liebt (wenn er sie eben nicht spontan töten will)! Er ist total begeistert davon mit anderen Hunden zusammen zu rennen, Zerrspielchen zu spielen, zu raufen, usw. Und die Anzahl der Hunde, die wir kennen,ist ehers gering und neue Hunde kennen lernene her schwierig. Besonders frustriert hat mich das, als zu seiner Hundefreundin, mit der er eigentlich früher mehrmals die Woche zusammen laufen durfte, ein zweiter Hund dazu kam und wir plötzlich abgeschminkt waren. Wenn wir Glück haben, laufen wir noch 2 oder 3 Mal im Monat. Und die ganze Zeit zwischendrin hatte Genki eigentlich kaum Hundekontakt. Ich konnte kaum noch an ihrem Haus vorbei laufen, weil er so sehr dorthin gezogen hat und sich geweigert hat weiter zu laufen. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Genki niedergschlagen war und langsam vereinsamte. Das war, ehrlich gesagt, auch einer der Hauptbeweggründe, weshalb wir beschlossen haben Momo dazu zu holen, wir mussten ihm quasie eine Freundin "kaufen", so traurig das klingt. Und jetzt ist es tatsächlich besser, die beiden tollen und spielen ständig zusammen, Genki wirkt endlich wieder "ausgelastet". Man hat einfach gemerkt, dass ihm vorher etwas fehlet. Und das ist schon irgendwie doof mit einem Hund, der andere Hunde einerseits liebt und andererseits hasst.
      Das letztere Problem haben wir ja halbwegs lösen können, aber das erste mit den Hundebegegnungen und dem Freilauf besteht immernoch, bzw. ist für mich mit nun zwei Hunden nicht gerade einfacher geworden. Momentan laufe ich mit Genki, wenn ich alleine laufe, was leider meistens der Fall ist, nur noch an der Schleppleine. Das löst zwar das Problem, dass ich mich nicht mehr Sorgen machen muss, dass ich ihn nicht schnell genug eingefangen bekomme, aber es passiert leider immernoch viel zu regelmäßig, dass andere Hundebesitzer ihre Hunde nicht an die Leine nehmen und ihre Hunde zu uns ran kommen. Und dann habe ich im schlimmsten Fall einen wild um sich schnappenden Genki im Schwitzkasten, den ich nur noch mit Gewalt davon abhalten kann, sich nicht im fremden Hund festzbeißen. Und immer wenn so etwas passiert, bin ich wieder völlig am verzweifeln. Ich weiss das da das eigentliche Problem nicht an uns liegt, sondern an den anderen Hundebesitzern, aber das ist ja leider außerhalb meines Einflußbereiches.

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    5. Hi Monika, danke für deine ausführliche Antwort - jetzt kann ich dein bzw. euer Problem besser verstehen und einsortieren. Ich würde mich nach Ostern gerne bei dir per Mail melden. Ich schreibe dir dann schon mal unabhängig von der Fortsetzung auf dem Blog, was mir bei Chiru geholfen hat. Alles wird dir nicht helfen - bei Chiru war das Verhalten deutlich einfacher zu händeln - aber vielleicht ist doch etwas auch für euch dabei was helfen könnte. Erst einmal schöne Osterfeiertage und ich melde mich danach!
      LIebe Grüße
      Sali

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  3. Oh, das ist wieder sehr interessant, was du da schreibst. Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr das Problem letztendlich gelöst habt. Mit meinem Kumpel Dusty ergeht es uns ja ähnlich und hier leben leider auch gaaaaanz viele unkastrierte Rüden. Vielleicht versuchen wir dann euren Lösungsansatz auch einmal.

    Wuff-Wuff dein Chris

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    1. Hallo Chris, natürlich werden meine Vorschläge kein Allerweltmittel sein oder ein eins, zwei, drei Plan und das Problem ist vom Tisch. ABER ich bin mir sicher auch für euch sind Tipps dabei die euch helfen mit schwierigen Situationen umzugehen!
      Liebe Grüße
      Sali

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  4. Ein toller Artikel und wir sind wahnsinnig gespannt auf den nächsten Teil!
    Wir sind gespannt, wie ihr das Problem in den Griff bekommen habt, denn auch wir arbeiten stetig mit Milo an diesem Problem. Leider habe ich sein Muster auch noch nicht erkannt - aber ich bin mir sicher, dass es viel am Territorialverhalten und an unkastrierten Rüden liegt - denn davon haben wir auch ein paar in der Nachbarschaft.

    Gepunktete Grüße
    Katharina&Milo

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    1. Hallo Katharina, danke für deinen lieben Kommentar. Ich habe einige Zeit gebraucht um einfach zu aktzeptieren, dass es ein normales Verhalten bei Chiru ist. Für mich war der wichtigste Schritt einzugrenzen was an der Aggression für mich ein Problem darstellt und womit ich leben kann. Mein Hauptanliegen war Chiru überall mitnehmen zu können. Das er hier im Wohnviertel aggressiv wurde hatte mich noch nicht mal sooo gestört. Nach dem ich gezielt nach Lösungen für "mein" Problem suchte, besserte sich als toller Nebeneffekte auch das Verhalten hier.
      Liebe Grüße
      Sali

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  5. Liebe Sabine,
    es ist genau wie bei uns....immer die Rüden....am Schlimmsten in seinem Gebiet und ich merke auch, dass er unsicher ist, denn eigentlich ist er ein ängstlicher Hund...aber lieber auf Angriff als Rückzug. Bin auch schon sehr gespannt, wie es sich bei euch zum Guten gewendet hat! Bitte bald auflösen!!!
    Toller Beitrag...sehr professionell!!!
    LG Astrid

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    1. Danke Astrid für deine lieben Kommentar! Gerade die vielen Antworten, dass viele Rüden genauso reagieren wie Chiru bestätigt mich darin, dass es ein normales Hundeverhalten ist und nicht unsere schlechte oder fehlende Erziehung.

      Trotzdem und das wird auch kein Widerspruch sein, werden zuerst wir 2 Beiner uns im Teil 3 meiner Blogserie einer Gehirnwäsche unterziehen müssen ;-)
      Liebe Grüße
      Sali

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  6. Mit Karlsson sind Hundebegegnungen -vorsichtig gesagt- auch eher schwierig. Er braucht vieeel Abstand zu anderen Hunden und mag keine direkten Begegnungen. Dabei ist es egal, ob es sich um kastrierte oder unkastrierte Rüden oder Hündinnen handelt. Er mag es nicht, wenn ihn andere Hunde fixieren oder bedrängen. Leider unterbinden andere Hundehalter dieses aus Hundesicht unhöfliche Verhalten ihres Vierbeiners nur sehr, sehr selten. Da wird meist fröhlich das altbekannte 'Der tut nix!' gerufen, was nur zeigt, dass der Betreffende von Hundekommunikation keine Ahnung hat. Wir versuchen, Begegnungen so gut es geht zu vermeiden, indem wir ausweichen und nach Möglichkeit einen Bogen laufen. Ist aber schwierig, da die meisten Wege dies nicht zulassen. Gottseidank ist Karlsson mit seinen 10 kg noch recht handlich und ich kann ihn zur Not unter den Arm klemmen, um ihn aus für ihn unangenehmen Begegnungen heraus zu nehmen. Er ist dann in der Regel ganz dankbar dafür, dass er die Sache nicht alleine regeln muss.
    Liebe Grüße aus Terrierhausen

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    Antworten
    1. Hallo Silke, bei deinem Kommentar sprichst du einen ganz wichtigen Aspekt an - die lieben Hundebesitzer die immer wieder meinen "der tut nix" oder aber er möchte doch sehr gerne spielen. Schlimm fand ich auch immer die Begegnungen bei denen der Hundebesitzer genau wusste, dass Chiru gleich an der Leine explodiert und ganz gemütlich stehen blieb um die Situation zu focussieren. Ich bin überzeugt mehr als die Hälfte an problematischen Situationen würden sich überhaupt nicht ergeben, wenn alle Hundebesitzer Rücksicht aufeinander nehmen und einfach auch von sich Abstand halten.
      LIebe Grüße
      Sali

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  7. Hallo Sali,
    ich muss aber sagen, dass du deutliche Fortschritte erreicht hast. Denke nur an unsere letzte große Runde im Park, wo uns zig Hundehalter mit ihren nicht angeleinten Hunden (im Park herrscht Leinenpflicht) entgegen kamen und Chiru souverän reagierte. Oder an die aufdringlichen Hundehalter "Ach die wollen doch nur spielen" und du mehrfach darauf hingewiesen hast, dass Chiru aber nicht spielen möchte. Ich finde unser Mr. Wichtig hat vieles erreicht und freue mich schon auf unserer Osterspaziergänge.
    Lieben Gruß
    Micky

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    Antworten
    1. Danke für deine lieben Worte Micky :-) Ja im Park war ich wahnsinnig stolz als Chiru überhaupt nicht auf die anderen Hunde reagierte :-)!
      Dicken Bussi und ich freue mich schon sehr auf dich!
      Sali

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  8. Liebe Sali,
    bin schon gespannt auf den 3. Teil "Vom Pöbler zum Musterschüler" obwohl ich Chiru ja eigentlich nur als Klassenprimus kenne !

    Liebe Grüße
    Claudia

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    Antworten
    1. HI Claudi, klar in Begleitung von einer so hübschen Schokoprinzessin zeigt Chiru sich ja auch immer von seiner besten Seite ;-)
      Liebe Grüße und bis bald
      Sali

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  9. Jetzt wird's aber spannend. Linda ist ja nun kein Rüde, aber auch mit ihr sind viele Hundebegegnungen mit und ohne Leine nicht ganz einfach. Leider lässt sich normales hündisches Alltagsverhalten ja nicht simulieren, soll heißen, vielen Stressoren kann man einfach nicht aus dem Weg gehen. Umso mehr müssen hilfreiche Lösungsstrategien her und auf Deine sind wir schon sehr gespannt...

    LG Andrea mit Linda

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    Antworten
    1. Andrea - sie kommen :-) und helfen nicht nur Rüden :-). Bei Lotta konnte ich sie allerdings noch nicht testen - sie zeigt das Verhalten leider nie ;-) Aber sie war ja auch "Ideengeberin" für einer meiner Lösungsansätze...
      Liebe Grüße
      Sali

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  10. Wahnsinnig interessant, selbst für eine Nichtrüdin wie mich! Normalerweise halte ich alle Hunde für meine Freunde, aber es gibt zwei Hunde hier im Ort, die ich grundsätzlich anpöble. Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr das Problem gelöst habt.
    Liebe Grüße
    Lotta

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    Antworten
    1. Hi Lotta, nur zwei Hunde auf die du reagiert?! Da finde ich es doppelt toll,dass ihr die Serie mitverfolgt! Deine kleine Namensvetterin, unsere kleine Lotta, hat bisher noch überhaupt keinen Hund gefunden, den sie nicht mag. Ob das an eurem Namen liegt? Wohl eher nicht, oder?
      Liebe Grüße
      Sali

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  11. Hallo liebe Sabine,

    ich muss ja sagen, bei den ersten beiden Sätzen wollte ich schon fast aussteigen weil ich dachte "ach nee, nicht schon wieder in die Richtung, die alte Leier, der Hundehalter ist ja selber Schuld". Aber der Lichtblick kam dann ja schnell und ich war hocherfreut zu lesen, dass du das Thema ganz anders und toll beleuchtest. Ich kenne die Problematik ebenfalls, nur halt mit Hündin. Außerdem glaube ich auch, das "Problem" das hinter dem Verhalten von Lucy steckt, recht gut erkannt zu haben. Vom gelöst haben sind wir aber weit entfernt. Ich bin jetzt sehr gespannt auf deinen nächsten Artikel dazu und wie du es geschafft hat :-D

    Liebe Grüße
    Anke

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    Antworten
    1. Hallo Anke, ich muss zugeben, mit dem EInstieg wollte ich genau das bezwecken - diese "ach neee nicht schon wieder...", um dann den Weg für neue Sichtweisen frei zu machen ;-).
      Was mich jetzt sehr interessieren würde ist, wo bei euch bzw. Lucy das Problem steckte.
      LIebe Grüße
      Sali

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  12. Wirklich ein wunderbarer Artikel - wir sind schon auf Teil 3 gespannt.

    Pippa hat am Anfang als sie aus Spanien kam, auch ein wenig Aggression gegenüber anderen Hunden gezeigt. Allerdings war sie nicht aggressiv, sondern unsicher !
    Viele Leute stempeln leider Ihre Hunde immer schnell als aggressiv ab - ein Hund kann aber nicht aggressiv sein. Er weiß oder hat dann leider nur nicht richtig gelernt sein Verhalten richtig zu zeigen. Die Kommunikation zwischen fremden Hunden wurde nie richtig erlernt.
    Aber mit Ruhe, Gelassenheit und einschreiten im richtigen Moment bekommt man das ganz schnell hin und erkennt warum der Hund "aggresiv" reagiert.

    Hat er Stress ? Tut ihm was weh ? Hat er Angst ? Beschützerinstinkt ?
    Das sind nur ein paar Beispiele...

    LG, Carola mit Deco + Pippa

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    1. Hallo Carola, ich finde auch, dass man bevor man das Problem für sich und den Hund lösen kann, auch die Ursache und den Auslöser kennen muss. Deswegen war es mir auch wichtig, daraus einen eigenen Beitrag zu schreiben. Gerade bei ängstlichen Hunden muss man mit der Situation ja ganz anders umgehen, als wenn der Rüde einfach seine Stellung im Revier durchsetzen möchte.
      Liebe Grüße
      Sali

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  13. Sam ist leider auch nicht ganz einfach was hundebegegnungen angeht. Wobei es bei uns auch noch drauf ankommt, ob alle drei zusammen unterwegs sind oder einer allein, z.B. beim Tierarzt oder wenn ich mit Sam joggen gehe. Alleine sind sie alle viel schüchterner, wenn wir andere Hunde treffen, aber als Rudel lassen sie sich nichts bieten. Wobei Nora meiner Meinung einfach nur meldet das sie einen anderen Hund gesehen hat (sie läuft nach einem kurzen, definitiv nicht agressiven bellen einfach weiter als wäre nichts geschehen), worauf vor allem Sam aber aufs höchste alarmiert ist und auch (meiner Meinung) jederzeit angreifen würde. Da muss ich schon immer früh genug reagieren, dann lässt er sich auch abrufen. Bei Rico hab ich immer das Gefühl, er feuert Sam einfach nur an, dreht sich der andere Hund nämlich zu ihm um, gibt er klein bei.
    Man sieht, auch im Rudel ist es manchmal nicht einfach mit hundebegegnungen, obwohl man ja meinen sollte das grade die den Umgang mit anderen ja problemlos meistern sollten. Aber ich denke, hier hat das Rudel einfach noch eine andere bedeutung.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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    1. Hallo Jasmin, mit drei Hunden unterwegs zu sein ist wirklich sofort eine ganz andere Situation! Ich finde, dass viele Einzelhundbesitzer mit solchen Situationen sehr leichtsinnig umgehen. Man erlebt es ja immer wieder, dass Hunde unangeleint in ein festes Rudel mit Leine rennen dürfen. Bei Chiru stelle ich oft fest, dass er sich gelassener verhält, wenn er mit mehreren Hunden unterwegs ist. Eine häufige Konstellation ist, dass er mit dem Rüden meiner Freundin und unserer kleinen Lotta in einem Hundefreilauf-Gebiet unterwegs ist. Das hatte schon vor unserem Training super geklappt. Aber ich denke Hunde die in einem festen Verband miteinander leben, verhalten sich da auch noch einmal anders.
      LIebe Grüße
      Sali

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  14. Toller Artikel, ich habe mich ja seit dem ersten Teil auf die Fortsetzung gefreut.
    Schön, dass es bei euch anscheinend so gut geklappt hat und ich bin gespannt, was ihr im dritten Teil zu berichten habt.

    Leider geht es mir ähnlich wie Monika mit Genki, ich kann bei Moe kein Muster erkennen. Er ist Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, generell gegenüber pöbelig. Wir werden uns auch Hilfe bei einem Hundetrainer holen, denn so geht es nicht weiter.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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