Wie Jack aus Spanien nach Deutschland kam

Freitag, Juni 28, 2013

 Ein Bericht von Nicky Balhas (velvetypoison.blogspot.de/)

Liebe Sali & Chiru,
liebe Bloggleser!

Gerne kann ich erzählen wie ich zu Jack kam. Welche positiven aber auch negativen Seiten sein Einzug, bzw. die Vorbereitung dazu hatte.

Jack heute - ein verspielter kleiner Hund der die Welt erobert!

Ganz am Anfang muss ich sagen, dass ich keinen Hund aus dem Ausland wollte.
Ich hatte auch so ein bisschen die Einstellung “Wir haben doch hier genug Hunde!” und die Einsicht, das Tierschutz nicht an Landesgrenzen halt machen sollte und das man dem Tier helfen kann, dass gerade Hilfe benötigt, völlig egal woher es stammt, kam erst später. Übrigens öffnete mir dazu ein Artikel im Internet die Augen, in dem Mickey Rourke stark kritisiert wurde sich einen Hund aus Rumänien mitzubringen, einem Land in dem er beim Aufbau eines Tierheims half. Eine amerikanische Blogschreiberin verteidigte ihn mit so guten Argumenten - völlig weg von Ländern und Landesgrenzen, dass es auch meine Sicht änderte.

Da ich zuerst ja einen Hund aus dem Ausland ausschloss, suchte ich in Berliner Tierheimen und Tierheimen der Umgebung. Mein “Wunschhund” sollte in jedem Fall klein und kurzhaarig sein. Gerne sozialverträglich. Dort wo ich wohne trifft man nun mal an jeder Ecke Hunde und ich stelle mir das einfach schwierig vor und auch stressig für den Hund. Ich wollte kein Powerpaket, keine Sportskanone. Am liebsten natürlich auch keinen Vollblut-Jäger. Dafür hätte hatte ich nicht den Anspruch das er allein bleiben kann, er hätte auch schon Menschen gebissen haben können – das waren eher Dinge bei denen ich dachte: “Das kannste hinbekommen.”

Einen Hund vom Züchter schloss ich aus. Bevor das passiert, entscheide ich mich lieber ganz gegen einen Hund. In unseren Tierheimen fand ich viele SoKas. Hätte ich gerne – jedoch werde ich den Rassen nicht gerecht und leider, leider... mein Vermieter würde mir auch keine Genehmigung erteilen. Und ja, ich gebe es zu: Ich hänge extrem an meiner kleinen Wohnung. Sonst gab es große Hunde. Viele tolle, supernette – aber eben große Hunde.

Gut, ich suchte dann über Ebay-Kleinanzeigen. So einen typischen “Teenagerhund” der Probleme macht...Einem Hund zu nehmen der privat abgegeben wird, noch bevor er ins Tierheim kommt, erschien mir auch eine gute Idee. Jedoch... neben dubiosen Junghunden, bei denen man nicht mehr sagen konnte ob sie nicht noch von einem Vermehrer stammten und dort in den Anzeigen nur Storys erzählt werden, bis hin zu “extremen Notfällen” die am besten vorletzte Woche schon aus Zeitmangel weg gewesen sein sollten – aber noch 400 Euro kassiert werden möchten, bitte – gab es unzählige Tierschutzvereine die Auslandshunde inserierten. Ich klickte alle weg.

Jack im Tierheim


Über eine Anzeige die für mich so aussah, als wären es keine Auslandshunde, kam auf die Seite eines Tierschutzvereins der Hunden aus einem  kleinen spanischen Ort half. Ich konnte nicht schnell genug wegklicken und stolperte über den Notfall “Tuco”. Und ich war verliebt. Augenblicklich. In diesen kleinen, augenscheinlich erstmal häßlichen und kranken, spanischen Hund. Ganz toll! Wegklicken, und zwar schnell. Aber es war zu spät. Er war in meinem Kopf. “Tuco” war mein Jack. Ein junger Rüde (wo ich doch eine eher ältere Hündin wollte...) aus dem Ausland. Wo man nie weiss man kriegt. Bei dem auch die Beschreibung nicht viel aussagte, ausser dem oft üblichen “Die Spanier sind alle nett und sozial!” Und der offensichtlich noch krank war. Irgendwelche Milben. Und doch rief ich dort an. Nur mal so. nach einer Woche nachdenken und immer wieder Bilder angucken. Meine Ansprechpartnerin vom Verein wußte im Grunde nichts über ihn. Und plötzlich war mir alles egal. Ich füllte diesen Fragebogen aus und ich habe es gehasst. Die zum Teil wirklich sinnfreien Fragen bei denen ich keinen Zusammenhang zu mir und meine Art Hunde zu halten mehr finden konnte. Und dann hörte ich 2 Wochen gar nichts mehr. Anrufen blieben unbeantwortet, Mails auch. Als ich dachte “Es hat sich dann ja wohl erledigt.” kam ein Anruf. Ginge alles klar mit dem “Tuco” – der würde mit dem nächsten Transport ausreisen.
Ich solle mal schnell die Schutzgebühr überweisen (280 Euro) und das tat ich.

Nun wohne ich ja in Berlin und hatte hier die Flughäfen angegeben, zur Abholung. Und auch, das weder Auto noch Führerschein vorhanden seien. Der nächste Anruf teilte dann aber mit, mein Hund sei in Leipzig angekommen. Ich hatte keine Ahnung wie ich den nun nach Berlin holen sollte und war auch ziemlich irritiert das man mir das nicht vorher gesagt hatte – als man mir anbot ihn für 80 Euro zu mir zu bringen. Und das fand ich dann richtig doof. Die Schutzgebühr und dann nochmal 80 Euro? Zum Glück ergab sich mit einer Freundin dann etwas und wir konnten ihn holen (Benzinkosten: 40 Euro hin und zurück). Die Übergabe fand auf in einer Leipziger Plattenbausiedlung statt. Draußen, vorm Haus. Der kleine Hund sah mittlerweile anders aus, hatte wieder mehr Fell – aber es war es :) und alles um mich herum war wieder einmal egal. Da war mein Hund. Papiere, so sagte man mir – kämen dann per Post. Und ach ja, er sei wohl erkältet, er würde husten. Ich wechselte vor dem Auto sofort das Halsband gegen ein Geschirr aus (was er sich alles gefallen lies) und bemerkte dann, das das Halsband – ein ganz dünnes Katzenhalsband, viel zu eng sass und er dadurch röchelte. Schnell weg damit! Er hat seit dem nie wieder ein Halsband getragen.

Die Fahrt nach Berlin zurück war anstrengend. Er war gestresst und unruhig und ich machte drei Kreuze als wir endlich ankamen. Es wurde auch gleich ganz deutlich das er Wohnungen kannte. Er hatte vor nichts Angst, er bewegte sich ganz selbstverständlich in der Wohnung. Er war stubenrein und zeigte auch an, wann er raus wollte. Wir war sehr schnell beim Tierarzt mit ihm. Er hatte noch Ohrmilben die behandelt werden mussten. War sonst gesund. Er lief gut an der Leine, jedoch drehte er sich viel bzw. lief ständig Kreise um mich. Ich tippe mal auf Stress? Ich hab das ganz einfach und auch in weniger Tagen damit gelöst, das ich immer nahe an Hauswänden lief und ihm so keine Möglichkeit gab, ständig um mich herum zu laufen.

Jack bei seinem ersten Spaziergang
Drei , vier Tage war alles okay. Auch draußen war es so, dass er alles zu kennen schien – doch urplötzlich machten ihm Menschen Angst. Immer die, die entweder auf ihn zukamen oder hinter ihm liefen. Er brach richtig in Panik aus. Nun wohnen wir zwar in einer ruhigen Berliner Nebenstraßen, aber vermeiden konnte ich das nicht. So saßen wir gut zwei Wochen lang sehr, sehr oft am Rande der Gehwege und guckten Menschen einfach an und fütterten sie schön. Mensch bedeutete: Kekse! Und verfressen war er ja. Und so verknüpfte er schnell das die alle gar nichts von ihm wollten, im Gegenteil sogar: Das sie die Verursacher für Kekse waren. So schnell wie das Problem kam, war es erledigt. Und das auch langfristig – bis heute. Mittlerweile mag er Menschen gerne. Er freut sich über jeden Besucher, ob fremd oder bekannt und sucht auch Kontakt zu Menschen die ihn ansprechen. Er ist jetzt einfach ein sehr freundlicher, offener, kleiner Hund.

Weniger schön war noch sein Markieren in der Wohnung. Was habe ich (heimlich) geflucht!
Es war kein “Ich muss mal raus und Du warst zu spät.” Nein, er markierte wirklich und gezielt. Ich blieb ruhig und tippte drauf, das er sich orientieren wollte. Er hatte genug mitgemacht, ausgesetzt, Tötung, Pflegestelle in Barcelona noch, jetzt ich... er wusste nicht wohin er gehörte und suchte vielleicht Sicherheit im Markieren? Ich hatte scheinbar recht – nach gut zwei Wochen hörte er plötzlich auf damit.

Freilauf war easy. Er erschien mir sogar schockiert als ich ihn ableinte, als könne er nicht fassen das ich das Band löste das uns verband. Es dauerte etwas bis er begriff, das er rennen und toben konnte, ganz frei über die Wiese. Aber bis heute hängt er doch sehr an mir, entfernt sich nie weit und wir mussten niemals überhaupt einen Rückruf üben. Das konnte er einfach. Und es ist bis heute so das er unglaublich gern gerufen wird und zurückkommt. Anfangs war er schnell k. o. – keine Kondition. Die musste er erst aufbauen, mit viel rennen, viel Freilauf. Andere Hunde, das war schnell klar, interessierten ihn nicht. Er war und ist selten ängstlich. Er will im Grunde nur mit kaum einem Hund was zu tun haben. Ab und zu gibt es mal welche, denen möchte er “Hallo” sagen und ja, er hat auch zwei, drei Hunde mit denen er ab und zu doch mal gerne spielt. Aber Hundegruppen, Hundetreffen – interessieren ihn nicht. Er ist total ignorant, er tut einfach als wäre niemand außer ihm da.Sollten Hunde auf ihn zu rennen, ängstigt ihn das und er rennt weg, jedoch nie wirklich kopflos. Meistens wartet er irgendwo auf mich.

Jack mit seiner Freundin Lilly

Leider extrem ist er was Futter betrifft. Zum einen klaut er bei jeder sich bietenden Möglichkeit und zum anderen frisst er draußen alles was er findet. Er schlingt und das aber in großer Unsicherheit. Fressbares wird gefunden, aufgenommen und sofort bringt er sich mehrere Meter in Sicherheit um ängstlich zu fressen. Angst wohl davor, Menschen oder Hunde könnten es ihm wegnehmen.
Wir arbeiten dran. Es gab Dinge, die konnte ich schon mit ihm tauschen oder ihn mit einem positiv aufgebauten Abbruchsignal unterbrechen, ihn ran zu rufen und belohnen... Aber so richtig ist das alles noch nichts. Wir werden sehen wie sich das entwickelt. Futterneidsch, mir gegenüber oder anderen Hunden gegenüber ist allerdings nicht.

Anfangs fiel er oft “in sich zusammen”. Wenn ich laut wurde, z. Bsp. am Telefon. Bezog er das immer auf sich, ging ins Meideverhalten, lag platt auf dem Boden. Aber auch das legte sich schnell und passiert heute kaum noch. Er bekommt Panik wenn er ein Halsband tragen soll. Das geht nicht, auch nicht unangeleint. Aber das macht auch nichts, er hat schöne Geschirre die er gerne anzieht.
Leider ist er extrem Magen empfindlich. Das Leben auf der Straße mit dem Abfall fressen hat nicht dafür gesorgt, das er abgehärtet wäre. Eher im Gegenteil. Ich kann weder kochen, noch barfen  und selbst Schonkost wie Hühnchen und Reis mit Möhre, löst bei ihm Durchfälle aus.
Derzeit machen wir gute Erfahrungen mit Vet-Concept Känguru, getreidefrei, Sanoflor und selbstgebackenen, getreidefreien Keksen. Natürlich wurde er von Nasen- bis Rutenspitze gecheckt. Ohne Auffälligkeiten.

Jack mit neuer Sommerfrisur
Sonst ist er genau das, was sein 2. Spitzname sagt: Ein Engelchen. Unaufdringlich – aber nie Hintergrund, kuschelig und ein Clown. Extrem niedlich und so leichtführig, so das ich manchmal denke, ich bin gar keine Hundehalterin mehr. Keine “richtige” jedenfalls, weil er einfach nur da ist und sich anpasst und nichts anstellt und alles an ihm einfach nur perfekt ist. Seine Papiere erhielt ich übrigens nach ca. 200 Nachfragen 3 Monate später. Da war ich laut Vertrag nicht mehr nur die Besitzerin, sondern schon die Eigentümerin.


"Engelchen" Jack -ein Clown der aus Nicky´s Leben nicht mehr wegzudenken ist!

Ich hoffe ich hab jetzt nichts vergessen.

LG,
Nicky & Jack


************************************************


Liebe Nicky,
vielen Dank für deine ausführlichen  Erfahrungsbericht von deinem kleinen Jack. Alleine der Anblick der Fotos hat mich tief berührt. Es ist einfach nur wunderschön anzusehen, was aus dem kleinen Spanier geworden ist - ein lebenslustiger und glücklicher Hund!

Danke!
Liebe Grüße

Sali und Chiru


Mehr über Jack erfahrt ihr auf seinem Blogg: Jack - Das Kleinteil

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12 Kommentare

  1. Was für eine tolle Geschichte =) Das geht einem richtig das Herz auf.
    Und ich denke jeder Hundebesitzer hat hier und da mal seine Probleme - ob mit oder ohne Auslandshund.

    Das Jack es nun sooo gut hat, freut mich total.
    LG, Decos ´+ Pippas Frauchen

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  2. Und wieder ein glücklicher Hund mehr.
    Liebevolle Geschichte über einen kleinen entzückenden Hundemann.

    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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  3. Liebe Nicky, ich habe mich ja schon sehr auf Deinen Bericht gefreut, auch wenn ich ja schon einiges über Jack weiß. Eure Geschichte macht Mut, es durchaus nur mit einem "Bild im Kopf" zu versuchen, statt den Hund in Natura zu begutachten. Alle Eventualitäten kann man ohnehin nicht abchecken und außerdem warst Du Dir auch durchaus bewusst, welche Art von Hund zu Deinem Leben passen könnte. Ich denke, DAS ist das Allerwichtigste. Den Rest bekommt man irgendwie hin...

    Zitat: "Unaufdringlich, extrem niedlich und so leichtführig, weil er einfach nur da ist und sich anpasst und nichts anstellt und alles an ihm einfach nur perfekt ist."

    Ich musste lachen aufgrund Deiner Beschreibung - könnte für Linda auch passen :D

    Ansonsten: Auslandstierschutz hin oder her mit seinen ganzen Problematiken...

    JACK HATTE GLÜCK!!!

    LG
    Andrea mit Linda

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  4. Ja, das "Bild im Kopf". Deine Geschichte ist auch "meine" Geschichte, die Geschichte meiner Auslandshündin. Die gleichen Anfänge "keinen Auslandshund" und das spontane Verlieben in ein Bild. Aber wer sagt denn, dass man bei Auswahl bei einem Züchter nicht auch ein Überraschungspaket bekommt? Und Deine Geschichte zeigt auch, dass dein Jack keinem Hund aus einem deutschen Tierheim den Platz weggenommen hat.

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  5. Oh, ich freu mich :) Danke für die lieben Kommentare und danke dafür, das ich berichten durfte.
    Eben, beim nochmaligen lesen, war es mir ganz komisch. Hab ich das wirklich geschafft? Sicherlich hatten wir keine großen, schwerwiegenden Probleme, aber gerade mit der Unsicherheit und der Angst am Anfang - hatte ich vorher nie zu tun. Wer meine 1. Hündin kannte - der weiß warum :D Sie kannte beide Worte nicht. Und doch konnte ich ihm die Angst fast ganz nehmen. Ganz viele haben mich unterstützt. On- und offline. Auch dafür nochmal zusammenfassend ein Dankeschön.

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  6. ...so schön zu lesen!!!!
    Eigentlich hast du genau das bekommen was du nie wolltest,
    aber genau DEN perfekten Hund!!!!
    Wie süss das ist!!!!!
    Eigentlich eine kleine Liebeserklärung an deinen süssen kleinen :-)
    Herzlichst Nathalie

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  7. Konztantin28 Juni, 2013

    Hallo Nicki,
    es ist eine schöner Bericht von Dir und deinem Hund und ich hab ihn mit viel Intresse gelesen.
    Ich selber stand einmal vor der Frage :, ob ich einem Hund aus dem Ausland
    ein liebevolles Zuhause geben kann.

    Ich machte in Spanien mit eine guten Bekannten Urlaub,und jeden Tag kam ein Junger Hund und bettelte
    an unserem Tisch um Essbares--(was vom Hote laus nicht gerne gesehen war )
    Mein Herz strömte bald über vor lauter Mittleit, für diesen Hund-, an Urlaub war garnich mehr zu denken.
    Ich ging ihm hinterher um zu sehen ob er zu einer Familie gehört,oder sich alleine durchschlagen mußte.

    Ich holte mir an passenden Stellen Information ein , wie wir diesen Hund nach unseren Urlaub SOFORT mit
    nach Hause nehmen konnten. abver das war einfacher gedacht als getan.

    Es gab vor Ort Tierärzte die ohne den Hund zu kennen uns eine Bescheinigung ausgeställt hätten,
    das der Hund gesund und geimpft ist und ansonsten keine Probleme zu erwarten sind, Diese Bescheinigung kostet natürlich auch Geld,-aber war dieser Hund wirklich gesund , waren wirklich keine Probleme zu erwarten ????!!!!
    Er lebte wohl schon etwas länger auf der Straße ??????

    Nur EIN Tierarzt stimmte mich nachdenklich.. Er machte uns darauf aufmerksam das der Hund es gar nicht
    anders kennt ,als sich sein Futter von Urlauben zu erbetteln,-der Hund hat damit kein Problem und das wir für ihn gar nicht so wichtig sind, denn wenn wir weg sind kommen die nächsten Urlauber wo er sich sein Futter erbetteln kann.
    Es ist auch nicht sicher das der Hund sich in Deutschland wohl fühlt -denn-Er kennt es von Kleinauf -für sich selber zu sorgen und auch Konflickte selbst zu lösen. Wir Menschen sind es,-- die Mitteid mit diesen Tieren haben und der Meinung sind wir geben ihnen ein besseres Leben bei uns.Es sind oft Problem Hunde !!!

    Es war einfach mein Herz das damals für diesen Hund gesprochen hat.
    Ich hatte keine Ahnung wie Komplieziert es für einen Privatmenschen ist einen Hund aus dem Ausland,
    nach Deutschland zu bekommen. Da haben natürlich 14. Tage nicht gereicht.

    Um so schöner finde ich deinen Bericht das du mit deinem Hund so viel Glück hattest und ihn trotz einiger Probleme lieben und schätzen gelernt hast
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Freude
    mit deinem Jack.
    Liebe Grüße Konztantin

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  8. Hallo Nicky,
    eine rührende Geschichte mit Happy End für Zwei- und Vierbeiner !!!
    Ich freue mich, dass ihr trotz widriger Umstände zueinander gefunden habt und wünsche Euch weiterhin eine schöne gemeinsame Zeit miteinander.

    Liebe Grüße
    Claudia

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  9. Liebe Nicky, vielen lieben Dank auch noch einmal an dieser Stelle für deinen Bericht! Mir sind die Fotos und deine Worte so an´s Herz gegangen und ich fand es total schön zu lesen, wie Jack und du alle Hürden zusammen genommen habt. Manchmal muss man einfach den Verstand ausschalten und auf den Bauch hören. Dein Bloggfoto von heute von euch beiden ist einfach toll und spiegelt euch beide perfekt wieder!
    Liebe Grüße
    Sali

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  10. Hallo nochmal :) und nochmal Danke.
    Nur ein Worte noch schnell, an Konztantin: Ich glaube auch nicht, das man jeden Hund herholen und auf ein Sofa zwingen MUSS. In vielen Fällen halte Tierschutz und Aufklärung vor Ort für viel, viel wichtiger als die Hunde alle herholen zu wollen.
    Solange ein Hund auch Futterquellen hat und ab und an jemand draufschaut (Verein vor Ort?) ob er gesund ist (Thema Milben z. Bsp.) und sich nicht vermehrt (Kastration) - kann ich mit dem Strassenhunde gut umgehen.
    Der Jack allerdings ist tatsächlich einer der Hunde, der über kurz oder lang auf der Strecke geblieben wäre. Zum einen wurde er ja krank auf der Strasse (Sarcoptes Milben) zum anderen kann er sich z. Bsp. gegen andere Hunde schon auf Grund seiner Größe nicht durchsetzen und ich glaube, er hat es unglaublich schwer gehabt, auf der Strasse. Das mag auch daran liegen das er sicherlich mal ein zu hause hatte, aber kein so gutes. Man sieht oder sah bei ihm viel "erlernte Hilflosigkeit" und für ein leben auf der Strasse ist das nicht von Vorteil. Und letztendlich hat er sich im Grunde ja auch innerhalb weniger Wochen sehr gut eingelebt. Bett statt Strasse - ich bin sicher was er sagen würde, wenn man ihn fragt. Aber wie gesagt... ich glaube nicht das man alle herholen muss.

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  11. Was für ein süßes wuschliges Kerlchen;-)

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