"Zeitlebens verantwortlich..."

Mittwoch, Dezember 05, 2012

Liebe Bloggleser,

Hunde sind treue  Begleiter und immer für uns da - so empfinden es sehr viele Menschen.


Leider beruht die Gleichung Hund - Mensch  oft nicht auf Gegenseitigkeit. In einen ihrer Kommentare postete Söckchens Frauchen  Sabine  "12 Bitten eines Hundes"  die mich sehr berührt haben.

Zwei der Bitten drücken für mich genau das aus, was ich beim Lesen des Zitates von Antoine de Saint-Exupéry gedacht habe.

Ich werde einige Jahre alt, jede Trennung von dir würde für mich besonderes Leid bedeuten. Bitte bedenke das, bevor du mich anschaffst.
Pflege und kümmere dich bitte um mich, wenn ich krank oder alt bin. Auch du wirst einmal alt sein und Hilfe benötigen.

Ein Blick in die Tierheime zeigt, dass es viele Menschen mit ihrer Verantwortung nicht allzu genau nehmen. Aber es macht mich auch traurig, wieviel Unverständnis Besitzern eines kranken bzw. alten Hundes entgegengebracht wird, die ihrem geliebten Vierbeiner zur Seite stehen, teure Tierarztkosten in Kauf nehmen und auch bereit sind dafür auf den nächsten Urlaub zu verzichten. Als Besitzer eines kranken oder alten Hundes ist man nicht mehr frei in seiner Freizeitgestaltung und begnet sehr häufig auf Unverständnis, wenn man eine Einladung ablehnt, weil mein seinen Hund nicht alleine lassen kann...

Meine Bitte wäre, dass alle Menschen ihrer Verantwort nachkommen - aber auch mehr Verständnis für alle die, die es bereits mit viel Liebe tun.

Liebe Grüße
eure

Foto: Chiru 3 Wochen alt, by sali

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6 Kommentare

  1. Du sprichst mir aus der Seele. Lotte ist ja seit früher Jugend schon krank. Man sieht es ihr nicht unbedingt an, aber sie benötigt jeden Tag mehrere Medikamente. Leider begegnet mir da auch oft Unverständnis. Aber mir ist das egal. Lotte ist jede Minute Zeit und jeden Cent wert.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  2. ♥ Sehr schön geschrieben!!!!!
    Ich kenne die Worte schon.
    Auch wenn mein Hund heute zwar noch klein und jung ist...
    schon heute verzichte ich auf Einladungen,
    da mein Hund für mich an erster Stelle kommt.
    War schon mit meiner letzten Hündin so...
    Ich hab mich bewusst für das Tier entschieden,
    und dann lebe ich auch danach...

    glg Nathalie

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  3. Ich kann mich Deiner Bitte nur anschließen. Es ist für mich oft erschreckend mit welcher Leichtfertigkeit Menschen sich Tiere anschaffen und diese dann auch genauso leichtfertig wieder abgeben.

    Als unser erster Hund alt wurde, habe ich die Zeit mit Ihm nur noch intensiver genossen. Als Lady im Alter inkontinent wurde haben wir einen Weg gefunden, damit umzugehen. Unser Freundeskreis hatte hier auch nicht immer Verständnis. Trotzdem - wir werden auch bei unseren jetzigen Hunden immer einen Weg finden.

    Mit den besten Wünschen für eine schöne Adventszeit,

    Isabella mit Damon und Laika

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  4. Wahre Worte!!!

    Eine Hund-Menschbeziehung ist wie eine Ehe...in guten wie in schlechten
    Zeiten...ich schiebe meinen Mann ja auch nicht ab, falls er schwer erkranken
    sollte und unser Leben somit eingeschränkt wird...

    Und ich bin der Meinung wenn man es wirklich will findet man IMMER eine
    Lösung um den eigenen Hund nicht abgeben zu müssen bei Krankheit oder
    wenn er alt geworden ist...

    Die Kosten sind bei uns auch immer präsent, es gibt Monate da gehen schonmal
    so um die 400 Euro ins Land, habe ich aber kein Problem mit, ich habe lieber Shaggy statt einen neuen Pulli :-)

    Das Verständnis für uns Hundemenschen ist auch ein grosser Weihnachtswunsch
    von uns...wird aber wohl leider nicht in Erfüllung gehen.

    Schonmal einen schönen 2. Advent :-)

    Liebe Grüsse
    Fraule Astrid und Shaggy






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  5. Liebe Sali,
    ich bin zwar kein Hundebesitzer, kann das aber durchaus nachvollziehen. In meinem Familienkreis und Freundeskreis sind viele Hunde, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Daher kenne ich die unverständlichen Reaktionen vieler Nichthundebesitzer. Typische Phrasen sind "das war doch nur ein Tier", wenn der geliebte Vierbeiner gestorben ist. Reden diese Leute dies auch im Todesfall von Menschen so wirres Zeug?Hier in Kassel ist bestimmt nach der Weihnachtszeitcdie Wau-Mau-Insel wieder voll von abgeschobenen Hunden und Katzen. Planlos werden Tiere verschenkt, weil sie hübsch anzusehen sind. Da schwillt mir der Kamm. Ich sage immer wer ein Tier nicht ehrt und lieb, ehr und liebt auch keine Menschen.
    Lieben Gruß
    Micky

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  6. Liebe Sabine

    endlich finde ich Zeit, mich mal wieder auf Deinen Seiten zu tummeln.

    Ein schönes Zitat mit einer eine traurigen Realität.

    Ich bin auch jedes mal entsetzt, wenn ich sehe, wie leichtfertig Hunde angeschafft werden. Was es bedeutet einen Hund zu halten, kann man zwar erst sicher feststellen, wenn man einen Hnd hat, da es auch auf den Hund selbst ankommt. Der eine ist selbstständig und von seinen Menschen autark, ein ander benötigt mehr Fürsorge. Doch die Bereitschaft den Hund so zu nehmen, wie er ist und sein Leben darauf einzustellen, muss bei der Anschaffung eines Hundes bestehen.


    Wir haben zum Beispiel versucht - als ein Krankenhausaufenthalt von mir möglich wurde - Socke in die Hundetagesstätte zu bringen. Doch Socke mochte es dort nicht, sie rannte am Zaun der Geländes entlang und suchte eine Möglichkeit zu gehen, sie wollte nicht bei den anderen Hunden bleiben und ihre Rute hing unten. Wir mussten also einen Hundesitter suchen, den Socke mag und der sich liebevoll um Socke kümmert.

    Wir haben schon so viel Tolles mit Socke erleben dürfen und daher ist es für uns selbstverständlich,dass wir Socke liebevoll ins Alter begleiten und wenn sie nicht mehr so kann uns an diese wunderbare Zeit zu erinnern.

    Leider weiß ich nicht, wie man dieses Problem annährend lösen könnte.

    Liebe Grüße

    Sabine

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