Welpenentwicklung: Tibet Hündin Karu (2)

Donnerstag, November 01, 2012

 Liebe Blogger!

Erinnert ihr euch noch an Karu, die ich euch letzte Woche vorgestellt habe? Mittlerweile ist die kleine Maus schon etwas über 3 Wochen alt und kaum wieder zu erkennen. Karu hat die Augen seit einigen Tagen offen und kann ihre "neue" Welt jetzt auch sehen und Umweltgeräusche hören. Auch ihre kleinen, spitzen Milchzähnchen entwickeln sich schnell, was man ab und zu schon zu spüren bekommt, wenn man mit ihr spielt.




Die Augenlider, das Näschen und die Lippen, die vor kurzem noch rosa waren, sind bei ihr  schwarz Durchpigmentiert und geben ihr ein noch keckeres Aussehen.


Für Karu und ihre Geschwister ist jeder Tag ein großes Abenteuer - und sie durften sogar schon zum ersten Mal gemeinsam in den Garten. Da staunten die kleinen Mäuse - wie groß die Welt doch ist und es dauerte ein bisschen, bis  sie sich trauten den Garten oder besser die Wiese, auf eigene Faust zu erkunden.






Mittlerweile ist  aber auch das schon wieder "Schnee von gestern" und sie bewegen sich frei im Haus und erkunden auch schon einmal alleine den welpensicheren Garten. Die Geräusche von Staubsauger, Rasenmäher oder andere Haushaltsgeräusche entlocken ihnen nur noch ein empörtes "Wuff", weil man sich im Schlaf gestört fühlt. Auch die Nachbarskinder von nebenan werden freudig begrüsst und sind willkommene Spielkameraden, von denen man sich auch herrlich kraulen lassen kann. Alle diese Erfahrungen sind für die kleine Karu enorm wichtig - alles was sie in dieser Zeit kennenlernt wird sie in ihrem späteren Leben nicht ängstigen.


 
Nach dem Schlafen wird Karu und ihre Geschwisterchen jetzt immer mit der Pfeife gerufen - dann gibt es leckeren Brei aus dem riesigen Welpennapf. Mama´s Milch ist jetzt nicht mehr die einzigste Nahrungsquelle, sondern es wird zunehmend beigefüttert. Langsam entwickelt sich der Milchfluss bei ihrer Mutter Mani  zurück und sie lässt die  "Babies" immer seltener saugen.


 
 Mittlerweile verknüpft die kleine Rasselbande den Ton der Pfeife schon mit  etwas ganz tollem -es gibt leckeres Futter. Hiermit ist ein  wichtiger Grundstein für ihre spätere Hundeerziehung gelegt. Der Ton der Pfeife wurde sehr früh mit etwas positiven konditioniert: "Ton der Pfeife - Welpe kommt - es gibt etwas tolles zu fressen". Sollten die zukünftigen Welpeneltern die Pfeife weiterhin benutzen, werden die Hunde bei dem Pfiff begeistert angelaufen kommen.

Mein sonst eher "störrischer Ziegenbock" Chiru hört bis heute (fast) immer auf den Pfeifton und man sieht daran gut, wie sehr sich im frühen Alter gelerntes einprägt.

So das war´s heute - nächste Woche geht es weiter mit der Entwicklung der kleinen Karu!

Liebe Grüße

und einen schönen Feiertag 
wünschen euch



Linktipps:

Karu´s Entwicklung - Teil 1

Fotogalerie "Karu und ihre Geschwister im Garten" 

Die Entwicklungsphasen beim Welpen


Welpengalerie Tibet Terrier 3 Wochen alt

Video H-Wurf 3 Wochen alt

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7 Kommentare

  1. Hallo liebe Sabine,

    ich habe mich schon auf die Fortsetzung von Caru´s Entwicklung gefreut.

    Wie groß die Welpen geworden sind und wie tapsig und unbholfen sich die Kleinen bewegen. Ist das süß. Kann es sein, dass Caru auch eine ruhigere Hündin ist?
    Auf dem Video sitzt sie viel und guckt niedlich. Erinnert mich an Socke. Eine süße Maus.

    Was ich mich frage, ist, woraus denn der Brei der Welpen besteht? Ist da auch schon Fleisch drin? Und trinken die Welpen schon Wasser?

    Ach, ich finde das so süß und spannend und freue mich wie Bolle auf Deine Fortsetzung der Entwicklung von Caru...

    Sende liebe Grüße und einen Knuddler für Chiru

    Sabine

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    1. Hallo Sabine,
      es gibt für die jungen Hunde Welpenmilch, die industriell hergestellt wird. Eine befreundete Züchterin schwört auf Ziegenmilch, da diese der Muttermilch sehr ähnlich ist. Unter die Milch mischt man dann Welpenflocken oder/und etwas Zwieback. Vertragen die Welpen das gut, kann man beginnen püriertes Fleisch wie z.B. Tatar dem Brei bei zu mischen. Wasser beginnnen Welpen ebenfalls sehr früh an zu trinken.
      Liebe Grüße und vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Sali

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    2. Die Idee mit der Pfeife ist ja genial.
      LG, Trudy

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    3. Ja mit der Pfeife das ist die Idee des Jahrhunderts!!!
      Da wir auch eine Hündin aus dieser Zucht haben durften und sie auch
      sehr früh auf den Pfiff geprägt wurde hat uns dass besonders in
      der Anfangszeit enorm geholfen.Es war immer eine Art Notbremse,
      egal was war Inci kam im Schweinsgalob angerast.Noch heute ist der
      Pfiff wenn sie sich nicht gerade in etwas stinkendem wälzt das
      absolute Singnal,sofort zu Frauchen!Manchmal ertappe ich sie dabei
      wie sie versteckt im Gebüsch steht und mich beobachtet ob ich nicht
      gleich pfeife um dann freudig angerannt zu kommen.Ja so clever sind
      sie unsere Tibis!!

      LG,Dagmar mit Inci

      PS.Nochmal einen ganz lieben Dank an meine Züchterin für die gute
      Vorarbeit und nicht nur mit dem Pfiff sondern für die ganz tolle
      Prägungszeit!!!!!

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    4. Ich habe dazu auch von beiden Hunden je ein tolles Beispiel.
      Hayka z.B. ist 100 Prozent Schussfest. Das führe ich darauf zurück, dass die Züchterfamilie auf dem asphaltierten Platz vor dem Welpen-Aussengehege allerlei Lärmutensilien per Fusstritt herumkickten.

      A-Yana döst beim Kämmen regelmässig weg *FREU*
      Ihre Züchterfamilie hatte zu der Zeit ein 10-jähriges Töchterchen welches mit ihren Schulfreundinnen die Welpen ganz zart mit der Bürste streichelten. Da vermute ich nun ihr entspanntes Verhältnis zur Haarpflege.
      Herzliche Grüsse
      Trudy

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  2. Die Fortsetzung ist dir sehr, sehr gut gelungen :) und ich freue mich schon auf den dritten Teil deiner Reihe :)

    Liebste Grüße,
    - Lilly's Frauchen -

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  3. Karu und ihre Geschwister sind ja so niedlich. Wie schnell sie sich entwickeln. So herrlich tollpatschig. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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